{"id":1037,"date":"2021-07-01T09:56:38","date_gmt":"2021-07-01T09:56:38","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1037"},"modified":"2021-07-01T09:56:40","modified_gmt":"2021-07-01T09:56:40","slug":"was-ist-der-mensch-was-bin-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1037","title":{"rendered":"Was ist der Mensch? Was bin ich?"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich m\u00f6chte angesichts der \u00dcberschrift einmal h\u00f6chst pessimistisch beginnen und die Frage stellen, ob sich diese beiden Fragen, die aufeinander aufbauen, \u00fcberhaupt wahr und \u201erichtig\u201c beantworten lassen. Viele wissen aus ihrer Besch\u00e4ftigung mit Meditationstraditionen wie Yoga und Zen, das die Frage \u201eWer bin ich?\u201c als einer der wirksamsten Schl\u00fcssel zur Bewusstseinsentwicklung gilt. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wer allerdings in den Schriften dieser Traditionen nach einer Antwort sucht, die einer pers\u00f6nlichen \u00dcberpr\u00fcfung standh\u00e4lt, wird wenig Erfolg haben. Nahezu alle Autoren dieser Richtung geben keinerlei Antwort, sondern das Gegenteil scheint h\u00e4ufiger anzutreffen zu sein: Man kommt mit ein oder zwei Fragen in das Gespr\u00e4ch mit dem Meister, Leiter oder Lehrer und geht mit f\u00fcnf oder sechs offenen Fragen zur\u00fcck zu seiner Meditation. Und sehr sehr oft ist man nach dem Gespr\u00e4ch verwirrter als zuvor. Warum ist das so? Die Traditionen schreiben dazu, das man als Lehrer keine Erfahrungen vermitteln kann, sondern h\u00f6chstens seine eigene Erfahrung darlegen oder zugrunde legen kann. Eine Erfahrung l\u00e4sst sich somit nicht weitertragen, sondern muss h\u00f6chstpers\u00f6nlich selbst gemacht werden. Weil Lehrer das wissen, versuchen sie es erst gar nicht, zu der einen ganz bestimmten Erfahrung hinzuf\u00fchren, sondern versuchen eher, die Hindernisse zu beseitigen, die eine Erfahrung im Allgemeinen unm\u00f6glich machen. Das geschieht, in dem sie die Konzepte, Vorstellungen, Verwicklungen, W\u00fcnsche, \u00c4ngste, Bed\u00fcrfnisse und so weiter der Fragenden ad absurdum f\u00fchren und somit Platz schaffen f\u00fcr neue, f\u00f6rdernde und heilsame Gedanken. Um mit anderen Worten zu Erfahrungen zu gelangen, bedarf es ausschlie\u00dflich eigener Bem\u00fchungen. Meditationserfahrungen k\u00f6nnen also gar nicht \u00fcbergeben, vermittelt oder gelernt werden, im Gegenteil, der Versuch zu vermitteln, wird dem \u00dcbenden nur wie ein weiteres Hindernis auf seinem eh schon schweren Weg begegnen und f\u00fcttert nur seine Vorstellungswelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir aber jetzt erst einmal mit dem ersten Teil der Frage der \u00dcberschrift: Was ist der Mensch? Zun\u00e4chst einmal ist der Mensch sowohl in materieller als auch geistiger Form heute ein Gegenwartspunkt einer sehr langen Entwicklungsgeschichte, die, ich will das gar nicht vertiefen, auch jetzt noch nicht als abgeschlossen gelten kann. Warum sollte gerade jetzt eine so lange Entwicklungsreihe enden? Daf\u00fcr gibt es keinen nachvollziehbaren Grund. Und auch alle anderen Gesch\u00f6pfe auf unserem Planeten werden sich weiter entwickeln. Das scheint so angelegt zu sein, von wem oder warum sei hier einmal nicht gefragt. Wenn wir diese Entwicklung wie einen Strom (Rhein) betrachten, dann ver\u00e4ndern sich dessen Bett und Ufer im nat\u00fcrlichem Umfeld dauernd, und auch das Wasser, das das Bett nutzt, ist st\u00e4ndig ein anderes. Es ist daher heute eigentlich nicht wesentlich, woher das Wasser kommt und warum es gerade so flie\u00dft. Es ist so und bleibt relativ best\u00e4ndig. Wir sagen dazu, es hat Dauer. Wenn wir das zum Menschen zur\u00fccktragen, k\u00f6nnen wir doch sagen, das der Mensch ein Wesen ist, das sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndert, aber in seiner Grundkonzeption \u00fcber so etwas wie eine als stabil wahrgenommene, aber begrenzte Dauer verf\u00fcgt, mit anderen Worten irgendwann erscheint und wieder vergeht. Wir nennen das Sterblichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann bewohnt der Mensch diesen Planeten, genannt Erde, mit Millionen anderen Formen von Leben, die sozusagen gemeinsam die Grundlagen schafften und noch immer schaffen, die dieses Leben so m\u00f6glich machen. So verbrennt der Mensch als tierisches Wesen mit seinem Stoffwechsel Kohlenstoffverbindungen durch die Zuf\u00fchrung von Sauerstoff zu Kohlendioxid, das wiederum von den Pflanzen aufgenommen und in feste Materie (Bl\u00e4tter, Pflanzen, B\u00e4ume) zur\u00fcckverwandelt wird, wobei Sauerstoff freigesetzt wird und Brennmaterial entsteht, die beide wiederum von der Tierwelt ben\u00f6tigt werden, um in materieller Form weiterexistieren zu k\u00f6nnen. Wir sehen hier eine Kreislaufwirtschaft, die von einer gro\u00dfen Abh\u00e4ngigkeit erz\u00e4hlt, der das Leben auf diesem Planeten unterworfen ist. Weiterhin bestehen Abh\u00e4ngigkeiten aller Lebensformen von Wasser, der Zusammensetzung der Luft sowie den planetarischen Gewalten, die aufgrund der Zusammensetzung des Planeten, seiner schwimmenden H\u00fclle und seinem feurigen Kern, hier und da f\u00fcr Turbulenzen und Ver\u00e4nderungen sorgen, die Dauer und M\u00f6glichkeiten der Lebewesen entscheidend pr\u00e4gen k\u00f6nnen. Im Grunde kann Leben auf der Erde also als ein Prozess verstanden werden, der irgendwann einmal in ferner Vergangenheit begonnen hat und bis jetzt andauert. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Dann ist dieser Planet Erde ein kleines Teil eines Sonnensystems, dessen Zentralstern die Energie und W\u00e4rmestrahlung abgibt, die ebenfalls f\u00fcr den oben beschriebenen Lebensprozess ben\u00f6tigt wird. Dieses Sonnensystem befindet sich aufgehoben in einer schier unendlich scheinenden Galaxis (Milchstrasse) mit Milliarden anderen Sonnensystemen, deren Ausdehnung in Zahlen nur schwer auszudr\u00fccken ist. <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-1' id='fnref-1037-1' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>1<\/a><\/sup> Diese Scheibe liegt aber immer noch am Rande eines Galaxienhaufens, die mit anderen Galaxienhaufen zusammen dann eine schier unbeschreibliche Dimension annehmen. Wir k\u00f6nnen die Gr\u00f6\u00dfenordnung all dessen nur sch\u00e4tzen, da wir bisher nur sehen k\u00f6nnen, was irgendwann einmal Licht und Wellen ausgesendet hat, das wie gesagt Lichtjahre braucht, um uns zu erreichen. Warum erz\u00e4hle ich das alles? Nun sehen wir Menschen uns ja an als die Krone der Sch\u00f6pfung und vor allem, wir benehmen uns in unserem Abh\u00e4ngigkeitssystem auch so. Und ein transzendenter Sch\u00f6pfer hat all das geschaffen, denken wir, was wir Universum nennen. F\u00fcr ein Wesen und dessen Wissen, das es bisher nur geschafft hat, mal einen Fu\u00dfabdruck auf den uns umkreisenden Trabanten (Mond) zu hinterlassen, ein sehr gewagter Ausspruch, wie ich finde. Die Menschen sind, materiell betrachtet, noch nicht einmal ann\u00e4hernd ein Fliegenschiss auf der Glasfassade eines Wolkenkratzers. Vielleicht sollten wir daher etwas bescheidener sein in unseren Vorstellungen, die wir doch noch immer voller Stolz verbreiten? Was wir \u00fcbers Universum wissen ist doch nur das, was wir sinnlich und technisch messbar wahrnehmen k\u00f6nnen. Das ist nicht viel?!<\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat ja der Mensch als einziges Wesen auf diesem Planeten ja geistige F\u00e4higkeiten, die letztlich auch zu der Entwicklung von Technik gef\u00fchrt hat? Stimmt das? Wenn wir einen Hund \u201egebrauchen\u201c, der mit seinem Geruchssinns zum Beispiel Menschen oder bestimmte Stoffe aufsp\u00fcrt, dann tut er etwas, was wir weder sinnlich noch technisch nachvollziehen k\u00f6nnen. Andere Tiere orientieren sich am Magnetfeld der Erde, um zu navigieren, andere h\u00f6ren Frequenzen, von denen wir nur mit gro\u00dfem technischen Aufwand etwas mitbekommen, und meine G\u00e4nsebl\u00fcmchen im Garten k\u00f6nnen wahrscheinlich einen Regen genauer voraussagen als viele menschliche Wetterspezialisten. Die Bl\u00e4tter von B\u00e4umen und Str\u00e4uchern richten sich aus nach dem Stand der Sonne, und sie machen das ununterbrochen. Manche Pflanzen k\u00f6nne Tiere fangen und fressen, und so manch Autor behauptet in wissenschaftlicher Sprache geschrieben Arbeiten, das B\u00e4ume und andere Pflanzen sich verst\u00e4ndigen und das Mikroben, Keime und Viren gezielt und organisiert ihre Feldz\u00fcge gestalten. Und alle tun das aus nur einem einzigen Grund, sie wollen leben, \u00fcberleben. Und jetzt die Frage? Was gestaltet die Wahrnehmung unserer Erdmitbewohner, wenn sie keinen Geist, keinen Zugang zu Geist oder was auch immer ihre Wahrnehmung steuert, haben? Also ich denke, das die Ansichten \u00fcber Geist und dessen Verbreitung einer gr\u00fcndlichen \u00dcberarbeitung bedarf. Alle Lebewesen haben Geist, und der eines Baumes hat bestimmt andere Aufgabenstellungen als der einer Ameise oder eines Menschen. Auch hier w\u00fcrde die Menschheit gut daran tun, vom hohen Ross herabzusteigen und etwas gr\u00fcndlicher nachzudenken. Der Delphin zum Beispiel hatte in seinem Lebensbereich Ozean und Meer nahezu keine Feinde, bis die Menschheit begann, mit riesigen Booten die Weltmeere zu erobern. Die Technik dazu ist erst ein paar JH alt. Diesem gro\u00dfen Meeress\u00e4uger fehlte es bis dahin an nichts \u00fcber JTd hinweg und lebte in Frieden und F\u00fclle. Warum h\u00e4tte er sich also technischer Mittel bedienen sollen. Delphine unter sich f\u00fchren keine Kriege, sind sehr gesellig und verspielt und haben ein beispielhaftes Sozialverhalten. Vielleicht w\u00e4re es f\u00fcr die Menschheit angebracht, sich auf der Suche nach Sicherheit an diesen S\u00e4ugern zu orientieren. Sie sind das bessere Beispiel als alle SF-Vorstellungen mit all dem technischen Kram, der in vielen Filmen so verbreitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Um wahrzunehmen und einen materiellen K\u00f6rper, sei es Tier oder Pflanze, als Reaktion aufs sein Umfeld zu bewegen, bedarf es unserer Logik nach entweder eines individuellen oder \u00fcbergreifenden Zugriff auf das, was wir Geist nennen. Und damit Wesen miteinander kommunizieren k\u00f6nnen, um sich zu organisieren, muss es eine Verbindung geben zwischen ihnen. Und da Wesen auf der Welt nicht nur mit sich selbst kommunizieren, sondern immer auch miteinander, ist die Anwesenheit nur eines individuellen Geistes in exakter Abgrenzung \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist die Annahme, das Wesen, die miteinander zu tun haben, sozusagen ein gemeinsames Feld aufbauen und dieses dann gemeinsam benutzen. Ich kenne Familien, in denen Menschen, Hunde, Katzen, Meerschweinchen und Singv\u00f6gel gemeinsam in trauter Eintracht miteinander ein Haus bewohnen. Dabei jagt der Hund zum Beispiel gerne Katzen aus anderen Haushalten, ist bei den Mitbewohnern seines Heims allerdings ganz anders drauf. Wie geht das anders als mit der Annahme, als das hier eine Gemeinsamkeit, wie immer auch entstanden, Harmonie herstellt. Ich nenne diese Gemeinsamkeit jetzt einfach mal Geist, weil ungreifbar, nicht materiell und irgendwie weder messbar noch auszumachen. Und Geist organisiert sich in Feldern, die auf- und abgebaut, vergr\u00f6\u00dfert, verkleinert oder umgestaltet werden k\u00f6nnen, sich also nach Bedarf ausbilden. Das bedeutet, das Felder nicht fixiert sind, sondern sich sozusagen bilden, verbinden und gestalten, wenn sie von einem individuellem Stand aus angesprochen werden. Und weiterhin w\u00fcrde das bedeuten, das sich jedes Bewusstsein \u00fcber Geist mit anderen Tr\u00e4gern von Bewusstsein <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-2' id='fnref-1037-2' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>2<\/a><\/sup> verbinden kann. Was diese Verbindungen behindern k\u00f6nnte, liegt daher nicht an der Welt, sondern eher an individuellen mentalen Voraussetzungen, die entweder blockiert oder aber unzureichend gestaltet sein k\u00f6nnen. Aber das ist dann ein Thema, mit dem sich die Frage \u201eWas bin ich? zu besch\u00e4ftigen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Fassen wir zusammen, was in meinem Denken zu der Frage \u201eWas ist der Mensch?\u201c bisher festzustellen war, so kommen wir zu folgendem Ergebnis: Der Mensch ist ein bewusstes Wesen, das auf einem winzigen Planeten irgendwo im endlosen Universum mit anderen Lebensformen in Symbiose lebt und sich durch Mittel der Technik sein \u00dcberleben in Form einer Vorherrschaft zu sichern hofft. Was wir dazu noch schnell kl\u00e4ren sollten ist der Begriff \u201ebewusst\u201c oder \u201eBewusstsein\u201c. Interessant ist hier eine Definition von Wikipedia:<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"cite_ref-1\"><\/a> <b>Bewusstsein<\/b> (abgeleitet von dem mittelhochdeutschen Wort <i>bewissen<\/i> im Sinne von \u201eWissen \u00fcber etwas habend\u201c,[1] lateinisch <span lang=\"la-VA\"><i>conscientia<\/i><\/span> \u201eMitwissen\u201c und altgriechisch <span lang=\"grc-GR\">\u03c3\u03c5\u03bd\u03b5\u03af\u03b4\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2<\/span> <i>syne\u00edd\u0113sis<\/i> \u201eMiterscheinung\u201c, \u201eMitbild\u201c, \u201eMitwissen\u201c, <span lang=\"grc-GR\">\u03c3\u03c5\u03bd\u03b1\u03af\u03c3\u03b8\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2<\/span> <i>syna\u00edsth\u0113sis<\/i> \u201eMitwahrnehmung\u201c, \u201eMitempfindung\u201c und <span lang=\"grc-GR\">\u03c6\u03c1\u03cc\u03bd\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2<\/span> <i>phr\u00f3n\u0113sis<\/i> von <span lang=\"grc-GR\">\u03c6\u03c1\u03bf\u03bd\u03b5\u1fd6\u03bd<\/span> <i>phrone\u00edn<\/i> \u201ebei Sinnen sein, denken\u201c) ist im weitesten Sinne das Erleben mentaler Zust\u00e4nde und Prozesse. Eine allgemein g\u00fcltige Definition des Begriffes ist aufgrund seines unterschiedlichen Gebrauchs mit verschiedenen Bedeutungen schwer m\u00f6glich. Die naturwissenschaftliche Forschung besch\u00e4ftigt sich mit definierbaren Eigenschaften bewussten Erlebens. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Nach dieser kurzen Einleitung beginnt der Artikel in Wikipedia bereits, die Probleme aufzulisten, die sich daraus ergeben. Es folgen \u201eBewusstsein als R\u00e4tsel\u201c, \u201eDas Qualia-Problem\u201c, \u201eDas Intentionalit\u00e4tsproblem\u201c, \u2026 um dann in die Wissenschaftszweige <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-3' id='fnref-1037-3' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>3<\/a><\/sup> abzurutschen, die jede f\u00fcr sich eine eigene Vorstellung besitzt. Wer sich jemals an einem 500 seitigem Fachbuch solcher Disziplinen versucht hat, wird meinen n\u00e4chsten Satz sicher gut verstehen: Ich finde ich das alles in der Summe \u00e4u\u00dferst unbefriedigend. Wenn wir einen Ausdruck gebrauchen, m\u00fcssen wir auch sicherstellen, da jeder so etwa das gleiche darunter versteht, auch wenn wir sagen m\u00fcssen, das es eine endg\u00fcltige Definition nicht gibt. Daher m\u00f6chte ich jetzt einmal den Versuch wagen, zu beschreiben, was ich hier in diesem Artikel als Bewusstsein verstehe. Bewusstsein ist f\u00fcr mich die F\u00e4higkeit eines lebenden System, auf seine Umwelt zu reagieren, um zum Beispiel sich dem Sonnenlicht entgegen zudrehen oder Nahrung zu detektieren und aufzunehmen. Aber wir werden damit schnell bemerken, das das nicht ausreicht, um zu kommunizieren. Ich nenne diese Version einer Definition daher von jetzt an Be-Wusstsein (andere Schreibweise\u2026). Dieses ist nahezu allen lebenden Wesen eigen. Um etwas zu differenzieren, f\u00fchre ich einen weiteren Begriff ein. Bewusst-Sein (weitere andere Schreibweise\u2026) erweitere ich in meiner Definition auf die Eigenschaft, sich seines Bewusstsein bewusst zu sein. Damit beschreibe ich das in der Welt-sein vieler Lebewesen, denen ich zus\u00e4tzlich folgende Eigenschaft zuschreiben kann: Sie sind nicht nur in der Lage, auf ihre Umwelt zu reagieren, sondern verf\u00fcgen mehr noch \u00fcber die F\u00e4higkeit, sich sozusagen eine Kommunikationsplattform wie zum Beispiel Sprache anzueignen und somit Informationen zu teilen. Wie wir wissen, reagieren Nutztiere auf den Namen, den Menschen ihnen geben. Auch wissen wir, das sich Bienen durch eine Form von Tanz verst\u00e4ndigen, usw. Und das normal geschriebene Bewusstsein verf\u00fcgt in meiner Definition f\u00fcr diesen Artikel zus\u00e4tzlich zu den anderen genannten noch \u00fcber die F\u00e4higkeit, mit anderen mitzuf\u00fchlen, deren Stimmungen zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie k\u00f6nnen sich in deren Lage anderer Lebewesen einf\u00fchlen. Satirisch und pessimistisch betrachtet ist daher Bewusstsein nicht einmal grunds\u00e4tzlich allen Menschen zu eigen. Soweit zum Begriff Bewusstsein, wie ich ihn verwende. In der Frage nach \u201eWas bin ich?\u201c kommt nur Bewusstsein vor, ist Bewusstsein die Grundbedingung f\u00fcr das Fragen \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer die Frage \u201eWas\/wer bist du? Gestellt bekommt, antwortet meist \u201eIch bin \u2026\u201c. Der Gefragte wechselt in diesem Moment aus der Form des Lebendig-Seins auf die Landkarte der Sprache. Und er erz\u00e4hlt von seinem Namen, seinem Beruf, seiner Vergangenheit, seinen Tagtr\u00e4umen und W\u00fcnschen, seinen Leistungen und Erfolgen, von seinem Geld und seinen Sch\u00e4tzen, seinem Tagesablauf und was er so alles denkt. Warum ist das so? Der Name, auf den man h\u00f6rt, ist antrainiert. Er k\u00f6nnte ge\u00e4ndert werden. Sein Beruf, der sein T\u00e4tig-sein definiert, ist erlernt. Wenn niemand mehr ihn braucht, ist er nutzlos. Sein Alter, mit dem er seine bisherige Dauer beschreibst, ist ein Bezug auf eine k\u00fcnstliche Zeitrechnung, die es greifbar nicht gibt. Sein Heim, sein Auto, sein Geld ist ein Produkt einer Vereinbarung mit anderen Menschen, die meist gehalten, aber auch durchbrochen werden kann. Selbst das Leben kann ihm\/ihr jederzeit genommen werden. Es gen\u00fcgen 15 Zentimeter Stahl. Und man kann sagen auf diese Frage, was immer man m\u00f6chte, nichts davon h\u00e4lt einer Hinterfragung stand. Nichts am Menschen und seiner Landkarte ist best\u00e4ndig. Alles ist bedingt, vor\u00fcbergehend, vergehend, nichts ist best\u00e4ndig\u2026 w\u00fcrde ein Zen-Meister sagen. Gibt es \u00fcberhaupt etwas Best\u00e4ndiges? Selbst dieser Planet und unsere Sonne werden nicht ewig hier sein. Was also ist best\u00e4ndig? Worauf kann sich alles Existierende beziehen. Viele Theorien berufen sich auf Gott\/G\u00f6tter oder geheime Pl\u00e4ne, die im Verborgenen alles lenken und leiten. G\u00f6tter und Beschreibungen solcher Pl\u00e4ne aber gibt es mittlerweile viele. Welche Form ist richtig? Und sie leben\/wohnen\/existieren doch in der Erz\u00e4hlung meist jenseits des Universums, also transzendental. Aber das geht doch auch nicht, weil das Universum alles, absolut alles umfasst, wie der Name schon sagt, und neben dem daher nichts anderes bestehen kann. Ich glaube, diese schnelle Aufz\u00e4hlung zeigt mehr als deutlich, wie wenig Substanz aus einer solchen Sichtweise gezogen werden kann. Nun k\u00f6nnte man ja zur \u00dcberzeugung kommen, einfach nicht so tiefsch\u00fcrfend zu fragen, sich dann eine passende Erz\u00e4hlung heraussuchen und dabei zu bleiben. Durch stete Wiederholung, durch Rituale und geschickte Hinleitung wird diese dann immer massiver und erreicht einen Entwicklungssprung: Der geht von der Erz\u00e4hlung (Narrativ) aus zur Setzung \u201eDas ist jetzt mal einfach so\u2026, und das ist ja auch gut so\u2026, wir k\u00f6nnen eh nichts dagegen tun\u2026, und Ruhe ist&#8230;!\u201c. Ja, ich finde solche Setzungen h\u00e4ufig, sehr h\u00e4ufig sogar und verstehe auch die Motive, die dahinter stehen. Aber einfach eine Setzung unter vielen auszuw\u00e4hlen, dazu steht mir heute nicht der Sinn. Ich m\u00f6chte der gestellten Frage wirklich auf den Grund gehen. Und wenn sich dieser nicht finden l\u00e4sst, dann steht am Ende des Artikels eben wahrheitsgem\u00e4\u00df: \u201eIch komme nicht weiter. Ich wei\u00df es nicht!\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber soweit ist es noch nicht. Schauen wir uns doch zun\u00e4chst einmal an, was unter dem sch\u00f6nen Wort \u201eich\u201c so alles verstanden werden kann. Wie wir in letzten Abschnitt gesehen haben, sind das zumeist solche Setzungen wie Status, Gut und Haben sowie unsere intellektuelle Einordnung in das Gesellschaftssystem, dem wir angeschlossen sind. Fragt man jemand in der Form \u201eWer bist du?\u201c einfach mal so aus den Nichts und frei heraus, wird er selten auf seinen K\u00f6rper zeigen oder aber auf seine unsterbliche Seele verweisen. Wir haben oben ausgef\u00fchrt, das Geist sich in unterschiedliche Weise mit der Funktion des Denkens und der Wahrnehmung besch\u00e4ftigt. Aber der Mensch wird ja normalerweise als ein System von K\u00f6rper, Geist und Seele bezeichnet. Was ist also mit dem K\u00f6rper-Ich? Ist mein K\u00f6rper nicht offensichtlich das gro\u00dfe Aush\u00e4ngeschild , das wir mit \u201eIch\u201c betiteln? Meist sprechen wir trotzdem von ihm in der drittel Person und behaupten, ihn zu haben. In diesem Besitz dann wohnt unser Geist, den wir somit auch zu besitzen scheinen und der sich in vielfache Unterfunktionen aufzuteilen scheint. So sagen wir gerne \u201eMeine Vorstellung von\u2026 ist soundso\u201c., \u201eMeine Beweggr\u00fcnde sind\u2026\u201c, \u201eich glaube, das\u2026\u201c oder entsprechend. Der Geist ist also unterteilt in Vorstellungen, also Bilder, die vor etwas gestellt sind, in Beweggr\u00fcnde, also Wahrnehmungen, die mich zu einer Bewegung gezwungen oder inspiriert haben und Glaubensinhalte, die mein \u201eich\u201c zu rechtfertigen sucht. Und da w\u00fcrden sich noch viele weitere Motive auffinden lassen. Und zu guter Letzt haben wir noch eine Seele, die ein Gewissen mit all seinen Funktionen beinhalten soll, zus\u00e4tzlich noch der Tr\u00e4ger einer absolut gedachten Vernunft ist und als unsterblich gilt. Trotzdem muss die Seele von Zeit zu Zeit auch noch \u201egerettet\u201c werden, was uns besonders die christlichen Religionen immerzu ans Herz legen und daf\u00fcr, zumindest in der Historie, auch schon mal gerne den K\u00f6rper und das Leben geopfert haben. All das ist also \u201eIch\u201c?! Der einzelne Mensch und sein Ich sind also gar nicht so einfach zu beschreiben. Zu jeder Aussage, jeder Idee der letzten f\u00fcnf Artikelseiten lie\u00dfen sich in einer Bibliothek eine ganze Reihe von Fachb\u00fcchern finden, die unser Wissen\/Denken \u00fcber das betrachtete Motiv noch wesentlich weiter in die Breite f\u00fchren w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcssen wir also, wenn wir dem \u201eIch\u201c auf die Spur kommen wollen, so stark in die Breite gehen, oder gen\u00fcgt einfach eine sorgsam gestaltete Auswahl von Vorstellungen und Geschichten, mit denen unser ich ein gl\u00fcckliches und zufriedenes Leben f\u00fchren kann? Zwei Fragen, die zweimal von mir an dieser Stelle mit jein beantwortet werden. Jein deshalb, weil wir angesichts der F\u00fclle des Menschheitswissens uns dieses niemals als Person allein aneignen k\u00f6nnten, wir also uns immer mit einer Auswahl begn\u00fcgen m\u00fcssen. Jein deshalb, weil wir in vielerlei Hinsicht auf Wissen angewiesen sind, weil der Mensch an sich einfach nach Entwicklung strebt und sein Leben sichern muss, um sich \u00fcberhaupt entwickeln zu k\u00f6nnen. Entwicklung ist das gro\u00dfe Motiv des Lebens in der Natur im Allgemeinen und der Menschwerdung im Besonderen. Das ist aus der Beobachtung der letzten JH deutlich sichtbar. Und sowohl die Natur im Allgemeinen und auch der Mensch im Besonderen hat diese Entwicklung noch nicht abgeschlossen, im Gegenteil. Viele gro\u00dfe Geister glauben, das da noch Potential zur Entfaltung kommen wird, das unsere heutige Vorstellungskraft mehr als \u00fcbersteigt. Beschreibungen und Methoden zur Entwicklung wurden von weisen Menschen in allen Kulturen unserer Erde geschaffen und verk\u00fcndet. Und so unterschiedlich diese Vorstellungen auch sein m\u00f6gen, Entwicklung scheint ein Gesetz der Natur zu sein. Nun muss die Frage gestellt werden, wohin diese Entwicklung wohl gehen k\u00f6nnte. Das ist die Aufgabe, der sich vor allem der Wissenschaftszweig der Philosophie widmet. Wie war es bisher, was lag dem zugrunde, welche Setzungen wurden verwendet, welche Ideen, Geschichten und Vorstellungen wurden verfolgt, das sind die Aufgabenstellungen, aus der heraus ganze Bibliotheken gef\u00fcllt wurden und noch immer werden. F\u00fchrten solche Arbeiten bisher zu einem Ziel? Ich denke nicht. Was w\u00fcrden Platon, Aristoteles, Kant, Hegel oder Wittgenstein wohl zu der heutigen westlichen Kultur zu sagen haben? W\u00e4re es spannend, sich dazu Gedanken zu machen? Wahrscheinlich eher nicht, w\u00fcrde ich sagen, da wir die gro\u00dfen Geister der Vergangenheit nicht selbst fragen k\u00f6nnen und eher spekulieren m\u00fcssten. Aber wir k\u00f6nnten fragen, ob ein Blick zur\u00fcck eigentlich Antworten generieren kann zu Fragen der heutigen Zeit. Ich denke ebenfalls eher nein, weil es eine Zeit wie heute noch niemals gab. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Was ich also als \u201eIch\u201c bezeichne, ist ein Geist, der sich selbst wahrnehmen kann, der als Funktion in einem menschlichen K\u00f6rper, der sich nach wie vor in einer Entwicklung befindet, agiert. Das ich die Seele mal so ausgespart habe, sollte nicht verwundern. Da es Kulturen gibt, die auf so etwas wie Seele, Atman oder Selbst verzichten k\u00f6nnen und sich trotzdem entwickeln, zeigt, das diese Setzung nicht zwangsl\u00e4ufig notwendig ist. Weiter zur\u00fcck hatten wir den Geist einmal mit einer Landkarte verglichen, die der nicht ortsgebundene K\u00f6rper des Menschen verwendet, um zu unterscheiden, was sich alles so in seinem Umfeld befindet und wozu es im \u00dcberlebenskampf von Nutzen sein k\u00f6nnte. Eine Landkarte ist ein Werkzeug. Werkzeuge k\u00f6nnen verwendet oder auch zu Seite gelegt werden. Was bleibt, nach dem wir das Werkzeug und somit das \u201eIch\u201c abgelegt h\u00e4tten, ist der lebendige K\u00f6rper. Sonst nichts. Somit ist der Fall gel\u00f6st: \u201eIch\u201c ist der Geist in Form einer Landkarte, die wie ein Werkzeug benutzt wird. Also weg damit? Ja ganz so einfach ist es doch wohl nicht, denn wenn der K\u00fchlschrank nicht gef\u00fcllt, der K\u00f6rper nicht gepflegt und die Umwelt nicht kontrolliert w\u00fcrde, w\u00e4re die Entwicklung, zu der ein Leben dient, bald zu Ende. Wir m\u00fcssen uns auch nicht entscheiden, ob wir uns zwischen K\u00f6rper und Geist f\u00fcr einen materialistischen Dualismus entscheiden und nur den K\u00f6rper als existent annehmen oder ob wir annehmen, das alles einschlie\u00dflich des K\u00f6rpers Geist ist. Und auch einer der vielen anderen Ismen der Philosophie des Geistes und ihre Erkl\u00e4rungsversuche sind eigentlich nur Nice-to-have, weil wissen k\u00f6nnen tun wir es wirklich nicht. Keine Theorie kommt ohne Setzungen aus, und was wir \u00fcber den Geist heute wissen, firmiert alles unter dem Begriff Theorie.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, um weiter gehen zu k\u00f6nnen muss ich jetzt eine Entscheidung treffen und etwas behaupten, das ich nicht wissen kann, Und meine bevorzugte These ist die, das Geist biologisch betrachtet werden muss wie der K\u00f6rper auch, und das es eher zutrifft, das der K\u00f6rper einen Geist hervorgebracht zu haben scheint als umgekehrt. Und ich denke, da beide aus einer biologischen Entwicklung stammen, sie nicht voneinander zu trennen sind. Und diese biologische Entwicklung beginnt mit dem Erscheinen des Lebens auf der Erde. Und da wir zu diesem Leben geh\u00f6ren, ist und bleibt uns der Anfang dieser Entwicklung verborgen, da Leben niemals vor sein eigenes Erscheinen blicken kann. Aber das ist alles auch graue Theorie. Und wir m\u00fcssen uns damit auch nicht auseinandersetzen, denn wir k\u00f6nnen einfach hier und jetzt schauen, was ist und hier unsere Analyse beginnen. Wir sind ein K\u00f6rper mit einem Geist, der ein Ich herausgebildet hat. Dieses Ich samt seinem Sch\u00f6pfer Geist dient dem Leben durch die F\u00e4higkeit, zu unterscheiden. Weiterhin ist dieses Ich in der Lage, mit anderen Leben tragenden Wesen ein gemeinsames Feld oder allgemeiner gesagt Felder aufzubauen, eine Eigenschaft, die Beziehungen kn\u00fcpfen kann und zu einem Leben in Gemeinschaften bef\u00e4higt. Das ist die Ausgangslage jetzt f\u00fcr unser weitere Erforschung der Frage \u201eWer\/was bin Ich?\u201c Wir haben nicht mehr wenige, sondern unz\u00e4hlige Motive, die sich als Ich auszudr\u00fccken verstehen. Die Wahrnehmung der Umfeld in Bezug zu Gefahr und Ressourcennutzung, die Regeln der Gemeinschaften, die Felder der Beziehungen, die Theorien zu Erscheinungen und Wandlungen, die Wahrnehmung des K\u00f6rpers und seiner Bed\u00fcrfnisse, die Automatismen aus der Zeit vor dem Bewusstwerden, Vermeidungsstrategien aus \u00fcberstanden unangenehmen Ereignissen sowie der Umgang mit dem ganzen technische Kram, der all das koordiniert und befeuert, all das sind Teil und Wesen des \u201eIch\u201c. Und all das dient, wie wir formuliert haben, dem Leben des K\u00f6rpers und der Entwicklung des Lebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun habe ich mich, glaube ich in einigen Aussagen vielfach wiederholt. Das war notwendig, da nicht alle Perspektiven zur gleichen Zeit aufgezeigt werden konnten. Was als Essenz bleibt ist der nachfolgende schwerwiegende Satz:<\/p>\n\n\n\n<p><b>Geist samt Ich dienen dem K\u00f6rper, der wiederum der Entwicklung und Fortf\u00fchrung des Lebens dient. <\/b><\/p>\n\n\n\n<p>Und so profan das klingen mag, so selbstverst\u00e4ndlich, so ist die Beobachtung heute doch eine ganz andere, denn, h\u00f6rt man Menschen zu, in den meisten F\u00e4llen dienen heute K\u00f6rper und Geist einem sich \u00fcber alles erhobenen \u201eIch\u201c. Nur so ist zu erkl\u00e4ren, warum Menschen Leben vernichten statt zu f\u00f6rdern, Macht und Gier sich immer weiter ausbreiten und die Menschheit sich im Namen geistiger Theorien immer n\u00e4her auf den Abgrund zubewegt, der sie letztlich sogar vernichtenkann. Wir haben bisher fast nur die evolutionstheoretischen und damit \u00fcberlebens-technischen Entwicklungsschritten unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Wenden wir uns nun den kulturtechnischen Motiven zu, deren sich ein \u201eIch\u201c bedienen kann. Das wird jetzt, bitte nicht erschrecken, als ob wir von einer Landkarte eines Dorfes aus einem kleinen St\u00fcck Papier zu einen detailgetreuen Weltatlas wechseln mit etwa 1000 Seiten in Gro\u00dfformat. Wovon wir sprechen m\u00fcssen in diesem Zusammenhang sind der Stolz, die Ehre, das Wir-Empfinden (Clique, Familie, Heimat, Volk, Staat, Kollegialit\u00e4t, Verein, Bruderschaft), also diese ungreifbaren Werte, denen sich ein Ich verbunden und unterworfen f\u00fchlen kann. Dann sind da noch die Religionen, die Kulte, die Geheimlehren und sogenannte mafi\u00f6se Strukturen, die zu einer Identifikation f\u00fchren k\u00f6nnen. Und als n\u00e4chsten Punkt muss ich noch psychologische Motive auff\u00fchren, die von krankhaften Formen der Sucht \u00fcber sexuelle, Macht und Status orientierte sowie euphorisch bedingte Abh\u00e4ngigkeiten gehen kann. Und damit beanspruche ich nicht einmal ann\u00e4hernd einen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit. Nun kann ich in diesem Artikel nicht auf alle genannte Punkte eingehen. Ich muss daher auf die entsprechende Literatur verweisen, die es ja reichlich gibt. Was aber zu bedenken ist anhand der Aufz\u00e4hlung ist die Beobachtung, das nahezu alle Punkte darin sich zum einen auf der bereits angesprochenen Landkarte befinden, die das Ich ausmacht, und das alle genannten Motive erlernte Techniken, Gewohnheiten oder Auspr\u00e4gungen sind. Sie sind zumindest gr\u00f6\u00dftenteils weder naturgegeben noch vererbt, sondern eher anerzogen, von Bezugspersonen kopiert oder durch gesellschaftliche Zw\u00e4nge erzeugt. Und diese Produkte sind nicht fix, sondern entwickeln und ver\u00e4ndern sich nahezu permanent. Bestes Beispiel daf\u00fcr sind der Nachwuchs, der von liebensw\u00fcrdigen Kindern sich \u00fcber pubertierende Halbw\u00fcchsige zu gesellschaftskonformen jungen Erwachsenen entwickeln und deren Eltern meist mehr am Staunen sind als am Erziehen. Und das endet ja nicht mit 30, sondern f\u00fchrt sich fort vom Erwachsenen-Alter \u00fcber das Bestager-Alter bis zum unternehmungslustigen Rentner. Die genannte Entwicklung gilt doch heute sozusagen der normale Entwicklungswegeines Gesellschaftsmitglieds, und nur unplanbare Ereignisse wie Verlust und\/oder Krankheit, Arbeitslosigkeit und andere Umbr\u00fcche f\u00fchren einen anderen Lebensweg herbei.Nichts davon erscheint also best\u00e4ndig und unumkehrbar. Im Gegenteil, es scheint so zu sein, das alles Erlernte im Zuge des lebenslangen Weiterlernens st\u00e4ndig im Fluss zu sein scheint. Was wir aber auf jeden Fall sagen k\u00f6nnen ist, das erlernte Identifikation, die Landkarte sozusagen, somit auch als ver\u00e4nderbar gelten kann. Das mag nicht immer einfach sein, zugegeben, ist aber m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich zum Beispiel bin in einem kleinen Dorf gro\u00df geworden, habe Dialekt gesprochen und mich bis zum Teenager-Alter mit den in meiner Heimat \u00fcblichen Werten identifiziert. Heute spreche ich weder diesen Dialekt mehr noch empfinde ich dieses Dorf in irgendeiner Art und Weise als meine Heimat. Und auch die Werte, die nahezu unumst\u00f6\u00dflich mir ans Kinderherz gelegt wurden, teile ich heute nicht mehr. Als Wanderer zwischen Herkunft und neuem selbstgew\u00e4hltem Umfeld habe ich diese Motive also abgelegt und empfinde mich mehr als heimatlos, was positiv betrachtet mich bef\u00e4higt, \u00fcberall dort zu Hause sein zu k\u00f6nnen, wo ich bin und es mir gef\u00e4llt. Aus heutiger Sicht ist\/war das f\u00fcr mich ein Motiv der Befreiung von unsinnigen Zw\u00e4ngen und somit mit einem die Lebensqualit\u00e4t f\u00f6rdernden Wert verbunden. Wie der Begriff Heimat k\u00f6nnen alle Wir-Empfindungen (s.o.) als Zw\u00e4nge empfunden und, wenn gew\u00fcnscht, abgelegt werden. S\u00fcchte k\u00f6nnen abgelegt werden, Religionen und Kulte k\u00f6nnen ausgewechselt oder ganz und gar abgelegt werden. Abh\u00e4ngigkeiten k\u00f6nnen beendet werden. Vielleicht sollte auch gesagt werden, das es wohl am Sinnvollsten ist, sich prinzipiell derartiger Gewohnheiten ganz zu enthalten oder doch zumindest die unverzichtbaren \u00dcbel in einem kontrollierbarem Ma\u00df zu genie\u00dfen. Alles auf der Landkarte des \u201eIch\u201c ist bedingt, und daher nicht unumst\u00f6\u00dflich, wechselt oft und vielleicht sogar st\u00e4ndig und kann nicht als wirklich bezeichnet werden. Sicherlich sind diese \u00dcbel vorhanden, aber sie sind einfach nicht so tragisch, wie das in einer Gesellschaft h\u00e4ufig gesehen und praktiziert wird. Sie sind ver\u00e4nderbar und alles andere als fix. Das ist die wichtigste \u00dcberlegung, die Ver\u00e4nderungen in Lebensgef\u00fcgen herbeif\u00fchren kann. Erst danach kommen konsequentes Handeln und der starke Wille. Aber das kl\u00e4rt nicht das Motiv der Frage \u201eWer\/was bin ich?\u201c Das die genannten Kulturtechniken in Ich und Wir-Konzepten vorzufinden sind und daf\u00fcr sorgen, das Menschen in Gemeinschaften leben und t\u00e4tig sein k\u00f6nnen, ist daf\u00fcr unerheblich. Sie erkl\u00e4ren nur, wie der Mensch, wie das Wir und wie das Ich leben. Sie sagen aber nicht, was \u201eIch\u201c bin. Sie sagen nicht, was wirklich ist. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>\u00dcber die Br\u00fccke \u201eWas ist der Mensch?\u201c sind wir der eigentlichen Frage \u201eWas bin ich?\u201c nicht n\u00e4her gekommen. Wir haben lediglich erkundet, das der Mensch und sein Wirkungsgebiet sehr sehr klein ist und das er wohl nicht das Label \u201eKrone der Sch\u00f6pfung\u201c erhalten kann. Wir haben erkundet, das eine Transzendenz-Sph\u00e4re, die etwas au\u00dferhalb des Universums existierendes deklariert, wohl nicht sein kann. Und wir haben herausgefunden, das unser Wissen \u00fcber das Universum generell wohl auf sehr d\u00fcnnen Beinen ruht. Weiterhin haben wir zugeben m\u00fcssen, einen tierischen K\u00f6rper zu haben, dessen Erhalt und Existenz auf der Symbiose mit sehr vielen anderen Lebewesen beruht. Und dann erkannten wir, das, was wir ach so stolz Geist nennen, wirklich Geist ist, ungreifbar, unfassbar, nicht wirklich im wissenschaftlichen Sinn. Dieser Geist kann nicht individuell aufgefasst werden, denn er beruht wahrscheinlich darauf, ein kommunikatives oder helfendes Wir zu gr\u00fcnden. Sprache bedarf immer eines Gegen\u00fcber. Was wir dann zu guter Letzt annehmen k\u00f6nnen ist die Wahrheit der Beobachtung, das wir mit anderen Lebewesen, die Zugang zu etwas wie Geist haben, Felder bilden m\u00fcssen, um gemeinsames Handeln m\u00f6glich zu machen. Und wir mussten einsehen, das dieses Gemeinsame nur dann m\u00f6glich ist, wenn eine Form von Kulturtechnik dieses Miteinander regelt und steuert, was immer auch begrenzende und unterdr\u00fcckende Formen haben muss. Mit Freiheit im absoluten Sinn sind Kulturgesellschaften also nicht allzu \u00fcppig ausgestattet. Und trotzdem ist da noch dieses \u201eIch\u201c, das wir nicht haben einordnen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich pers\u00f6nlich glaube, das uns die letztgenannten Beobachtungen, Entdeckungen und Wahrnehmungen im Grunde helfen, unserem \u201eIch\u201c doch etwas n\u00e4her auf die Pelle zu r\u00fccken. Zumindest heben sie unser Selbstbild vom hohen Sockel der Erm\u00e4chtigung herunter und ordnen den Menschen so ein in die uns bekannte Welt, das keine allzu gro\u00dfen Widerspr\u00fcche sich mehr finden lassen. Das Leben auf diesem Planeten scheint auf Einheit zu beruhen, auf einer Symbiose aller Wesen. Es ist daher auch nicht sinnvoll, diese Welt aus einer rein menschlichen Perspektive heraus zu sehen und entsprechend zu ver\u00e4ndern. Und Geist ist und bleibt Geist im urspr\u00fcnglichen Sinne. Er ist nur der Finger auf der Landkarte der Welt, nur wichtig f\u00fcr Orientierung und Kommunikation. Das Leben selbst bedarf keines Geistes <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-4' id='fnref-1037-4' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>4<\/a><\/sup> Ob die Aussage \u201eAlles ist der eine Geist\u201c bestehen kann ist ebenfalls noch immer fraglich, auch wenn sie tr\u00f6stet, weil sie der Angst vor dem Sterben-M\u00fcssen ein Ende setzt. Einfach Leben sollte der Sinngehalt des Menschen sein, wobei einfach meint im Einklang und Frieden mit allen Wesen zu sein. Mehr ist nicht zu tun? Alles Zus\u00e4tzliche w\u00e4re\/ist reine Spekulation. Mir fallen dazu so im Vorbeigehen die Aussagen zweier Filme ein, die sich mit SF besch\u00e4ftigten: Der eine ist \u201ePer Anhalter durch die Galaxis\u201c, wo die Frage nach dem Leben, dem Ursprung, nach dem Anfang beantwortet wurde mit \u201eDie Antwort ist 42\u201c <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-5' id='fnref-1037-5' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>5<\/a><\/sup>. Der andere Film \u201e<span lang=\"en-US\">Contact<\/span>\u201c, wo Menschen mit einer h\u00f6her entwickelten Lebensform des Universums Kontakt aufnehmen konnten und die Heldin erfahren musste, das wohl noch ein paar Millionen Jahre Entwicklung notwendig sind, bis die Menschheit bereit ist, mehr zu den elementaren Fragen des Lebens zu erfahren <sup class='footnote'><a href='#fn-1037-6' id='fnref-1037-6' onclick='return fdfootnote_show(1037)'>6<\/a><\/sup>. Mir gen\u00fcgen zumindest f\u00fcr heute die getroffenen Aussagen erst einmal vollkommen. Sie bieten genug Stoff zum Nachzudenken. Ich bleibe aber nat\u00fcrlich weiterhin dran am Problem\u2026, am \u201e*\u201c ebenso wie an der Frage \u201enach dem Sinn\u201c\u2026, und nat\u00fcrlich auch an der Frage der Fragen: \u201eWer\/was bin ich?\u201c\u2026<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-1037'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-1037-1'> Die Wissenschaft sch\u00e4tzt 100 bis 300 Milliarden Sterne und eine Ausdehnung in der Form einer Scheibe, die einen Durchmesser von 170000 bis 200000 Lichtjahre hat und etwa 3000 Lichtjahre breit ist. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1037-2'> Bewusstsein hei\u00dft: Wahrnehmung seiner selbst als bewusstes Wesen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1037-3'> Was sagt die Neurowissenschaft, was die Psychologie, was die Kognitionswissenschaft, was &#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1037-4'> Ob Punkt, Frage- oder Ausrufezeichen: Ich wei\u00df nicht so recht&#8230; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1037-5'> Wikipedia: 42 ist der dezimale ASCII-Code des Sternchens, das in vielen Skriptsprachen als universeller Platzhalter dient (\u201epasst auf alles\u201c) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1037-6'> Man braucht nur die t\u00e4glichen Nachrichten zu verfolgen, um dieser Aussage voll zustimmen zu k\u00f6nnen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1037-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1037&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1037&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1037&text=Was%20ist%20der%20Mensch%3F%20Was%20bin%20ich%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1037\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte angesichts der \u00dcberschrift einmal h\u00f6chst pessimistisch beginnen und die Frage stellen, ob sich diese beiden Fragen, die aufeinander aufbauen, \u00fcberhaupt wahr und \u201erichtig\u201c beantworten lassen. Viele wissen aus ihrer Besch\u00e4ftigung mit Meditationstraditionen wie Yoga und Zen, das die Frage \u201eWer bin ich?\u201c als einer der wirksamsten Schl\u00fcssel zur Bewusstseinsentwicklung gilt. Wer allerdings in den Schriften dieser Traditionen nach einer Antwort sucht, die einer pers\u00f6nlichen \u00dcberpr\u00fcfung standh\u00e4lt, wird wenig Erfolg haben. 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