{"id":1111,"date":"2025-09-07T08:58:51","date_gmt":"2025-09-07T08:58:51","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1111"},"modified":"2025-09-08T16:20:22","modified_gmt":"2025-09-08T16:20:22","slug":"stille-gelassenheit-im-nur-sitzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1111","title":{"rendered":"Stille Gelassenheit im Nur Sitzen"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine \u00fcbungsfreie Meditationsform, Beschreibung, Audio und Audio-Download (Seite 3). Ich verwende dazu die Ausdr\u00fccke &#8222;<strong>Gelassenheit<\/strong>&#8220; und &#8222;<strong>Gewahrsein<\/strong>&#8220; je nach dem gerade gegebenen Zusammenhang als gleichwertig, wobei Gewahrsein mehr in theoretischen und Gelassenheit mehr praktischen Beschreibungen Verwendung findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich nachfolgend anzuleiten versuche ist eine Anleitung f\u00fcr eine stille Meditation, die f\u00fcr Menschen geeignet ist, die einerseits \u00fcber eine verfeinerte K\u00f6rperwahrnehmung sprich das F\u00fchlen von K\u00f6rper und Energie verf\u00fcgen und diese nutzen und andererseits der Anatta-Lehre <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-1' id='fnref-1111-1' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>1<\/a><\/sup> folgen m\u00f6chten, die besagt, das alles Existierende \u201eleer\u201c ist, um in stiller Form zu meditieren. Die Stille Meditation ist eine Form, die keine definierten Inhalte verfolgt und sozusagen alles so bel\u00e4sst, wie es nun einmal gerade ist. Es ist also, mental betrachtet, eine Form ohne Formvorgabe. Allerdings ist wie in allen Praktiken der Meditation der K\u00f6rper in all seinen Pr\u00e4gungen vorhanden, kann also nicht abgelegt werden. Das hei\u00dft, das alle Sinne einschlie\u00dflich des Denkens pr\u00e4sent bleiben und auch wahrgenommen werden k\u00f6nnen\/m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt in vielen Beschreibungen der Meditation die h\u00e4ufig vertretene Aufforderungen, das Denken abzustellen und\/oder weiterf\u00fchrend sogar die Welt in ihrer Wahrnehmung zeitweise (f\u00fcr die Dauer der Meditation) zu entfernen. Das ist, in dieser Form ausgedr\u00fcckt, meiner Ansicht nach nicht m\u00f6glich und auch gar nicht erstrebenswert. In meiner Praxis sind alle Sinne, K\u00f6rpergef\u00fchl, Sehen, (Auch geschlossene Augen liefern ein Bild), H\u00f6ren, Riechen (R\u00e4ucherst\u00e4bchen), Schmecken (Der Morgenkaffee in Nachhall) als auch das Denken permanent anwesend. Meine Intension daf\u00fcr ist, um es vorsichtig auszudr\u00fccken, nicht das Abstellen der Sinne und des Denkens, sondern vielmehr deren Wahrnehmung ohne fortf\u00fchrende, wertende oder ordnende Gedanken dazu zu generieren. Die Sinne und das Denken sind dabei mehr wie ein Film, der in uns abl\u00e4uft und dessen Inhalte weder benannt, bewertet noch in sonst einer Weise weitergef\u00fchrt werden. So wird das \u00fcberfliegende Flugzeug nicht als \u201eFlugzeug\u201c, sondern nur wortlos als ein Ger\u00e4usch wahrgenommen, das keinerlei Namen zugewiesen bekommt. Ger\u00e4usche denkend einzuordnen ist erlernt und daher jederzeit formbar. Gleiches gilt f\u00fcr Sehen, H\u00f6ren, Schmecken und Riechen. Die K\u00f6rperwahrnehmung hat in meiner Wahrnehmung einen Sonderstatus, da sie direkt mit dem Sitzen verbunden ist. Die aufgerichtete K\u00f6rperhaltung ist aus energetischen Gr\u00fcnden eine Grundvoraussetzung f\u00fcr angenehmes Sitzen. Leider sind mannigfache Gewohnheiten so stark im K\u00f6rper pr\u00e4sent, das das Sitzen sich im Laufe einer Sitzdauer zu einer unangenehmen sprich unenergetischen Haltung verformen kann und daher \u00f6fters Mal korrigiert werden muss. Wie das dann vor sich gehen kann, wird sp\u00e4ter in der Anleitung genauer beschrieben. Ebenfalls eine Sonderstellung hat das Denken in dieser Meditationsform inne, da hier die Gedanken ja bereits namensgebend ausgeformt sind. Sie werden daher lediglich registriert sprich wahrgenommen, aber nicht weiter verfolgt. Der Gedanke zum Beispiel \u201eIch muss Brot kaufen gehen\u201c wird in der Meditation dankend angenommen, f\u00fcr sp\u00e4ter abgespeichert und nicht weiter verfolgt. Es wird also <u>nicht<\/u> zur \u00fcblichen \u00dcberlegung weitergegangen, wo das Brot zu kaufen sei, welches ich w\u00e4hlen werde und so weiter. Der Gedanke steht f\u00fcr sich, Punkt. Werden diese Einstellungen in der Meditation erfolgreich verfolgt, nenne ich diesen Zustand in der mentalen Betrachtung ein \u201eStilles Gewahrsein\u201c und in der k\u00f6rperlichen Praxis ein \u201eNur Sitzen\u201c. Beides zusammen ergibt dann die Kurzform, die ich als Namen f\u00fcr diese Weise der Meditation gew\u00e4hlt habe: \u201eStilles Gewahrsein im Nur Sitzen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Exkurs: <\/b><b>Stille<\/b><b>s<\/b><b> Gewahrsein im Sitzen<br><\/b><i>Eine Recherche in Brave mit KI-Unterst\u00fctzung<br><\/i>Das Konzept des &#8222;stilles Gewahrseins im Nur Sitzen&#8220; ist eng mit der Meditation und dem Zen-Buddhismus verbunden. Im Zen-Weg wird das Shikantaza, was schlicht &#8222;wirklich einfach nur Sitzen&#8220; bedeutet, von zentraler Bedeutung gegeben. Es wird weniger von &#8222;Meditation&#8220; als von &#8222;Sitzen&#8220; gesprochen, was den Anspruch reduziert und die Meditation auf das reduziert, was wir tats\u00e4chlich tun k\u00f6nnen.<br>B. J. bietet in Bielefeld eine Gruppe an, bei der es um gemeinsames stilles Sitzen ohne Ritual und Lehrende geht. Das Ziel ist es, Achtsamkeit zu bem\u00fchen und die anderen m\u00f6glichst wenig zu st\u00f6ren. Die Sitzrunden dauern jeweils 25 Minuten und werden durch f\u00fcnf Minuten Gehpause unterbrochen.<br>In der Meditation des Zen-Weges wird betont, dass Ruhe finden nicht von \u00e4u\u00dferen Bedingungen abh\u00e4ngt. Die Ruhe finden bedeutet ein vollst\u00e4ndiges Gewahrsein f\u00fcr das, was ist, und dass die immer in uns selbst zu finden ist.<br>Sitzen in Stille: Gemeinsames stilles Sitzen ohne Ritual und Lehrende, das Achtsamkeit f\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p>Shinkantasa: Einfach nur Sitzen, das Meditation auf das reduziert, was wir tun k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meditation im Zen-Weg: Betonung auf das vollst\u00e4ndige Gewahrsein f\u00fcr das, was ist, und die Erkenntnis, dass die Stille in uns selbst zu finden ist.<br>Diese Praktiken zielen darauf ab, den Geist zu beruhigen und Achtsamkeit zu f\u00f6rdern, um das aktuelle Bewusstsein zu verst\u00e4rken.<br>Quellen<br>de.wikipedia.org \/ Akathisie \u2013 Wikipedia<br>de.m.wikipedia.org \/ Stille \u2013 Wikipedia<br>amazon.de \/ Medizin aus der Stille: Amidon, Elias: Kraft und Weite im Gewahrsein erfahren <br>heilnetz-owl.de \/ Sitzen in Stille: Gewahrsein ohne Religion und Ritual | Heilnetz OWL<br>fr.de \/ Meditation: Die Suche nach der Stille<\/p>\n\n\n\n<p><b>Was ist \u201eNur Sitzen\u201c?<\/b> <br>\u201eNur Sitzen\u201c ist keine Beschreibung, sondern eine Anweisung bzw. ein Vorschlag, was in der Zeit des Sitzens\/Meditierens von Bedeutung sein soll\/kann\/muss. Das beruht darauf, das die Sitzhaltung, wie immer sie auch ausgestattet ist, immer bequem und m\u00fchelos sein sollte. Da es nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, dieses \u00fcber eine Dauer aufrechtzuerhalten, sondern der K\u00f6rper gerne in unfunktionale Sitzweisen \u00fcberzugehen pflegt, sagt die Anweisung, das die Korrektur der Sitzhaltung das einzige Motiv ist, das diese Weise der Meditation zul\u00e4sst. Der Sitzende geht, wenn er die Unbequemlichkeit, die immer auch ein Verlust an energetischer Anbindung bedeutet, entdeckt, dann ganz geruhsam und leise in die bequeme Form zur\u00fcck. Meist gibt der untere R\u00fccken in der Gewohnheit, eine Lehne hinter sich zu finden, nach hinten unten nach und die aufrechte Haltung beginnt erst zu \u201ebuckeln\u201c und dann in sich zusammen zu sinken. Die Mittel, die diese Korrektur ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, sind vielf\u00e4ltig. Nahezu alle haben als Essenz die Ausrichtung zur Erde als Inhalt. Zur Erde ausrichten hei\u00dft die Sitzknochen als aktiv sitzend wahrzunehmen. Der \u00dcbende kehrt ganz Langsam (langsamer als Zeitlupe) mittels Bhanda oder Muskelaktivit\u00e4t zur Aufrichtung auf den Grad des Sitzknochen zur\u00fcck und balanciert sich dort aus. Dabei werden energetische Wege ge\u00f6ffnet, die automatisch zur Aufrichtung von Kopf und R\u00fccken f\u00fchren und die die Wirbels\u00e4ule in eine Bequemlichkeit zur\u00fcckkehren l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Was ist \u201eStille Gelassenheit bzw. Stilles Gewahrsein\u201c?<\/b><br>\u201eStille Gelassenheit\u201c beschreibt die mentale Haltung innerhalb der Meditation zu den nicht still sein k\u00f6nnenden Sinneswahrnehmungen einschlie\u00dflich des Denken. Der \u00dcbende befindet sich in einer Form, die alles zul\u00e4sst und nichts ausschlie\u00dft oder zur\u00fcckh\u00e4lt. Sowohl die f\u00fcnf Sinne als auch das Denken bleiben aktiv und ungebunden. Ihre Inhalte sind wie sie sind. Kein Filter, kein Zur\u00fcckhalten und auch kein W\u00fcnschen greift in das nat\u00fcrliche Geschehen ein. Das Wort Stille bezieht sich darauf, das mein Bewusstsein auf die Aus\u00fcbung erlernter Ordnungsweisen verzichtet und Sinneswahrnehmungen als das bel\u00e4sst, was sie wirklich sind. Beim H\u00f6ren ist das Ger\u00e4usch, das ein \u00fcberfliegendes Flugzeug verursacht, nur die Wellenbewegung der Luft. In der deutschen Sprache nennen wir das ein Ger\u00e4usch (neutral) oder L\u00e4rm (auf etwas bezogen und unerw\u00fcnscht). In der Meditation nehmen wir nur die Wellenbewegung als H\u00f6ren wahr. Die Ursache dazu und unsere Bewertung dar\u00fcber interessieren hier nicht. Stille bedeutet hier also nur, in der Wahrnehmung zu bleiben. Mit den anderen vier Sinnen verfahren wir ebenso. Beim Denken waren die erw\u00e4hnten Ordnungsweisen bereits aktiv, um Gedanken zu bilden. Diese bilden einem Film \u00e4hnlich einem dichten Geflecht in der Masse aller Wahrnehmungen. Aber es gibt auch Gedanken, die haften, sich festsetzen und die nicht im Fluss der Geschehnisse weiterflie\u00dfen. Hier kann der \u00dcbende entweder nur abwarten, bis der verweilende und in Anspruch nehmende Gedanke sich zur\u00fcckzieht oder er wechselt den Fokus auf eine andere Sinneswahrnehmung wie zum Beispiel das K\u00f6rpergef\u00fchl des Sitzens und verweilt dort. Auch die Konzentration auf das Bild vor den Augen (Das geht auch, wenn sie geschlossen sind) ist m\u00f6glich. Nach einer Weile kehrt er dann zur \u201eStillen Gelassenheit\u201c zur\u00fcck. Meist wird der haftende Gedanke dann schon nicht mehr anwesend sein. Auch in der Problematik des Denkens hei\u00dft es also, in der Praxis der Meditation nicht in den Gedankenfluss einzugreifen. Stille hei\u00dft also nicht eingreifen. Gelassenheit bedeutet, sich weder zu \u00e4rgern noch sich zu freuen, sondern hinzunehmen, was da ist und nicht abgestellt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p><b>Was ist der h\u00e4ufig verwendete \u201eIch-Gedanke\u201c?<\/b><br>In sehr vielen Beschreibungen der Meditation hat der Ich-Gedanke ein sehr hohen und meist negativ besetzten Stellenwert.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Exkurs: Der Ich-Gedanke <\/b><sup class='footnote'><a href='#fn-1111-2' id='fnref-1111-2' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>2<\/a><\/sup><br>Eine Wirklichkeit ist der Ich-Gedanke nicht, denn eine Wirklichkeit k\u00f6nnte nicht so verschwinden, wie der Ich-Gedanke im Schlafe verschwindet.<br><i>Einen Gedanken meditiert (jeder) Mensch<\/i> \u2013 das ist der Gedanke des Ich. Der Gedanke des Ich wird n\u00e4mlich immer so gefasst, dass er <i>leibfrei<\/i> gefasst wird. Und insofern wir mit unserem Ich ein Verh\u00e4ltnis zur Welt haben, werden auch gewisse Dinge, die mit unserem Ich zusammenh\u00e4ngen, wenn es auch der Mensch nicht merkt im Leben, so gedacht, dass sie eben, ich m\u00f6chte sagen, wie Zweige an einem Baume sind.<br>Wenn wir bedenken, dass der Mensch das zur\u00fcckl\u00e4sst und im Grunde die ganzen Erlebnisse in dem drinnen sind, was er zur\u00fcckl\u00e4sst, und dass das bleibt, so werden wir auch einsehen, dass, <i>wenn der Mensch durch die Zeit hindurchgegangen ist, die zwischen dem Tod und einer neuen Geburt liegt<\/i>, und wieder herunterkommt auf die Erde \u2013, dass er dann noch im <i>Welten\u00e4ther<\/i> drinnen das vorfindet, was er da zur\u00fcckgelassen hat. Da haben wir das real, wie sich <i>Karma<\/i> bewirkt. Es ist ja da dasjenige, was der Mensch erzeugt hat als sein Gespenst und was auf ihn nun wirkt und im Zusammenhang mit dem sp\u00e4teren Leben eben das bildet, was im Karma sich abspielt.<br>Die Erkenntnisart, die da aufsteigt durch die <i>Imagination und Inspiration zur Intuition<\/i>, die gibt die M\u00f6glichkeit, wirklich schon, wie man Spiegelbilder sieht, bildhaft das menschliche Leben zu \u00fcberschauen, dabei aber doch in die eigentliche Wirklichkeit dieses Lebens einzudringen.<br><i>Unbewu<\/i><i>ss<\/i><i>t<\/i> gehen vom sinnlichkeitsfreien Denken Imaginationen in denjenigen Teil der menschlichen Wesenheit, der eingebettet ist in den Extremit\u00e4tenteil, und gehen von dort hinaus in die Zukunft. <i>Was im gegenw\u00e4rtigen Ichbewu<\/i><i>ss<\/i><i>tsein lebt, das zerst\u00e4ubt; das wird erst, indem es zuk\u00fcnftig ist, aus diesem Zerst\u00e4uben befreit.<\/i> Das sieht man gerade, wenn man die Sache weiter verfolgt. Denn man hat jetzt ein Dreifaches in der Menschennatur, n\u00e4mlich das, was die drei Glieder des menschlichen ewigen Wesens sind: Das Vergangene, vor der Erdenverk\u00f6rperung Liegende, das sich in die unbewusste Inspiration des Organismus hereinlebt; dann das, was w\u00e4hrend des Erdenlebens erlebt wird in der unbewussten Intuition; und drittens das, was vorgef\u00fchlt wird als Wesenheit des Menschen nach dem Tode in der Imagination. Das sind drei Glieder des menschlichen Wesens, und sie wirken im Menschen immer zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe diese Zitate ausgew\u00e4hlt, weil sie in einer einzigen Website und an einer einzigen Weltvorstellung aufzeigen, welche Vorstellungen in der Menschheit Gang und G\u00e4be sind. Es gibt also \u201e<i>eine Wesenheit<\/i>\u201c, man k\u00f6nnte sie auch Seele nennen, die durch <i>Immagination, Inspiration und Intuition<\/i> geschaffen \u201e<i>durch die Zeit<\/i>\u201c geht und dort Spuren im \u201e<i>Welt\u00e4ther\u201c <\/i>hinterl\u00e4sst, die sich im Zuk\u00fcnftigen \u201e<i>aus dem <\/i><i>Z<\/i><i>erst\u00e4uben<\/i>\u201c befreien und somit im neuen Leben greifbar werden wird. Und all das geschieht durch den Ich-Gedanken, der keine Wirklichkeit haben kann, da er ja \u201e<i>im Schlafe verschwindet\u201c<\/i>.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal, um Hui Neng in seinem bekannten Gedicht nachzuahmen, wissen wir nicht, ob es Wesenheiten oder Seelen \u00fcberhaupt gibt. Dann werden Imagination <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-3' id='fnref-1111-3' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>3<\/a><\/sup>, Inspiration <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-4' id='fnref-1111-4' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>4<\/a><\/sup> und Intuition <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-5' id='fnref-1111-5' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>5<\/a><\/sup> ja als Geistesaktivit\u00e4ten beschrieben, die abseits des Realit\u00e4tsbezuges stattfinden und die oft mit Phantasie, einer Idee oder einer wie immer gegr\u00fcndeten Einsicht verbunden sind. Von der Existenz eines Welt\u00e4thers oder eines Arten- oder lebens\u00fcbergreifenden Feldes, aus dem das neue Leben sich orientiert, wird zwar schon seit JH gemunkelt, bewiesen oder gar belegt aber kann das nicht werden. Und der Ich-Gedanke ist eine Illusion, die sich aus verschiedenen Geistesbewegungen st\u00e4ndig neu bildet und existiert mehr als Prozess den als Fixum. Sich darauf zu berufen ist gewagt. Anders formuliert ist die Existenz von \u00c4ther und Seele mit Zweifel behaftet, ein Leben nach dem Tode zweifelhaft und wahre Kenntnisse \u00fcber die Lebenshintergr\u00fcnde sind schlicht nicht vorhanden. <br>Der Ich-Gedanke ist notwendig, um innerhalb einer Gemeinschaft kommunizieren zu k\u00f6nnen. Er ist keine Wesenheit, keine Seele oder Atman noch sonst irgendwie greifbar. Er ist mehr ein Produkt aus Sinneseindr\u00fccken, Erfahrungen und Erleben, das sich immer neu bildet und niemals als abgeschlossen gesehen werden kann und wird von mir mehr als eine Form der Strategie angesehen, ohne den ein \u00dcberleben als Mensch nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Das ist weder gut noch schlecht, sondern einfach da. Mehr dazu zu sagen w\u00e4re vermessen. Ich ist einfach gerade jetzt das, was diese Buchstaben auf einer Tastatur anspricht und versucht, seine Gedanken in Schriftform niederzulegen. Ein Prozess endet, wenn die Bedingungen, die zum Prozess beitragen, verstummen. Als Ich nach dem Tode zur\u00fcckzukehren ist daher maximal unwahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Die Umgebung und Form des Sitzens<br><\/b>Der Platz des Sitzens sollte sauber, angenehm und vor allem frei von St\u00f6rungen sein. Zum Sitzen eignen sich Kissen, Hocker oder St\u00fchle, die zumindest \u00fcber eine weiche und w\u00e4rmende Sitzfl\u00e4che verf\u00fcgen. Der Raum sollte warm und die Kleidung der Temperatur angemessen sein. Eine Decke oder ein Umhang kann zus\u00e4tzlich W\u00e4rme bringen. Frieren sollte auf jeden Fall vermieden werden. Meine Anleitung wird sich auf das kreuzbeinige Sitzen <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-6' id='fnref-1111-6' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>6<\/a><\/sup> auf einem gut gef\u00fcllten Kissen ausrichten, das auf einer Meditationsmatte platziert ist und den Knien erm\u00f6glicht, auf dem Boden zu ruhen. Das Ges\u00e4\u00df nutzt die nach vorne abfallende Oberseite des Kissens als Sitzfl\u00e4che. Die Haltung, die sich darauf aufbaut, ist leicht nach vorne geneigt, ruht dabei genau sp\u00fcrbar auf der Kante der Sitzknochen und erzeugt durch diese Erdung einen Bewegungsstrom, der sowohl den Brustkorb als auch die Kopf-Hals-Nackenstruktur permanent aufrichtet. Ich benenne diesen Bewegungsstrom wie im Yoga mit dem Wort Prana. Die Augen k\u00f6nnen wahlweise geschlossen oder halb ge\u00f6ffnet sein, und es empfiehlt sich die Augen peripher <sup class='footnote'><a href='#fn-1111-7' id='fnref-1111-7' onclick='return fdfootnote_show(1111)'>7<\/a><\/sup> einzustellen. Das hilft, permanent wach zu bleiben. Die Beine sind abgelegt, der Bauch bleibt entspannt und locker und die H\u00e4nde falten sich im Dhyana-Mudra [Die Fingerglieder liegen mit dem Handr\u00fccken nach unten aufeinander im Scho\u00df und die Daumenspitzen ber\u00fchren sich permanent sanft.]. Die Meditations-App auf dem Handy (Flugmodus) stelle man auf 26 min ein, wobei die erste Minute durchaus noch zur Sitzeinrichtung genutzt werden kann. Es kann hilfreich sein, ein Taschentuch griffbereit zu haben. Wenn Sitz, Haltung, Decke und Kissen platziert und eingerichtet sind, wird die Uhr gestartet und das Sitzen in Gewahrsein beginnt.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Soweit zum Zeitpunkt jetzt die Erl\u00e4uterungen der Begriffe, mit denen ich \u201e<b>Das Stille Gewahrsein Im Nur Sitzen<\/b>\u201c zu beschreiben versuche. Nachfolgend f\u00fchre ich mit einer Audio-Aufnahme durch eine erste Sitzung. Bei deren Verwendung ist keine Uhr n\u00f6tig. Ich werde im Audio das Ende benennen. Ich erw\u00e4hne die Uhr im Audio trotzdem, da ich denke, das sie dieses Audio nach wenigen Versuchen nur mehr von Zeit zu Zeit ben\u00f6tigen werden und meist einfach nur still sitzen wollen. Vielleicht lesen Sie den Text dazu einfach vor dem Sitzen mal kurz durch, um sich zu erinnern. Es folgt erst der Audiozugang und darunter der Text des Audios ohne Wiederholungen:<\/p>\n\n\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"http:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Stilles-Gewahrsein-02.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n<div class=\"sdm_download_item \"><div class=\"sdm_download_item_top\"><div class=\"sdm_download_thumbnail\"><\/div><div class=\"sdm_download_title\">Stilles Gewahrsein im Nur Sitzen &#8211; Audio &#8211; Download<\/div><\/div><div style=\"clear:both;\"><\/div><div class=\"sdm_download_description\"><p>Meditationsanleitung zum Sitzen in Stiller Gelassenheit<\/p>\n<\/div><div class=\"sdm_download_link\"><span class=\"sdm_download_button\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/?sdm_process_download=1&download_id=1114\" class=\"sdm_download green\" title=\"Stilles Gewahrsein im Nur Sitzen &#8211; Audio &#8211; Download\" target=\"_self\">Jetzt herunterladen!<\/a><\/span><span class=\"sdm_download_item_count\"><span class=\"sdm_item_count_number\">126<\/span><span class=\"sdm_item_count_string\"> Downloads<\/span><\/span><\/div><\/div><div class=\"sdm_clear_float\"><\/div>\n\n\n\n<p>Sie haben ihren Platz eingenommen, eingerichtet und das Sitzen mit dem Starten der Uhr begonnen. Schauen Sie nach dem Sitz, der Erdung, dem Pranastrom und korrigieren Sie wenn n\u00f6tig. Versichern Sie sich weiterhin der Augenhaltung, der Handhaltung und der Weichheit ihres Bauches.<\/p>\n\n\n\n<p>Sitzen ist die einzige T\u00e4tigkeit, die zu tun ist. Sitzen Sie, fest und m\u00fchelos. Sie h\u00f6ren jedes Ger\u00e4usch, Sie sehen immer ein Bild und f\u00fchlen immer ihren K\u00f6rper. Der Pranastrom formt ihre Haltung, der Atem ist ruhig und gleichm\u00e4\u00dfig. Sie m\u00fcssen nichts tun. Alles ist gut so wie es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt keine Konzentration in dieser Weise zu sitzen. Entspannen Sie sich. Alles darf sein. Geben Sie dem Wahrgenommenen keine Namen. Auch ein Gedanke darf Sie erreichen. Schauen Sie, was er sagt, antworten Sie mit \u201eDanke\u201c und kehren Sie zum Gewahrsein zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Verkrampfen Sie sich nicht. Sitzen Sie locker und geerdet. Sie m\u00fcssen nichts tun. Alles ist wie es ist. Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen Sie nach Sitz und Haltung. Korrigieren sie, indem Sie die Erdung betonen und so dem Prana erlauben aufzusteigen. Schauen Sie nach den Augen und den H\u00e4nden und korrigieren sie wenn n\u00f6tig sanft, langsam und leise.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles darf sein. Werten Sie nicht. Vermeiden Sie Namen. Motivieren Sie sich nicht mit Gedanken. Sitzen Sie um des Sitzens willen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kein Gedanke ist schlecht. Bedanken Sie sich und gut. Lassen Sie das Prana flie\u00dfen. Eilen Sie nicht. Alles ist gut so wie es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeit spielt keine Rolle. Die Dauer der \u00dcbung ist eingestellt. Die Uhr wird Sie informieren. Ignorieren Sie die Ungeduld. Ungeduld zeitigt nur langsamer laufende Zeit. Das alles hat keine Bedeutung. Bleiben Sie sitzen, bleiben sie wach, bleiben Sie offen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen Sie nach Sitz und Haltung, H\u00e4nden und Augen. Bleiben Sie geerdet, bleiben Sie im Pranastrom, die H\u00e4nde sind abgelegt, die Daumen ber\u00fchren sich, der Blick auch hinter geschlossenen Lidern schaut in die Ferne.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Gedanke ist gut, bedanken Sie sich daf\u00fcr. Auch ein schmerzhaftes Gef\u00fchl ist gut. L\u00f6sen Sie langsam, kurz und sanft die schmerzende Stelle durch inneres Aktivieren. Entspannen Sie sich und genie\u00dfen Sie den Pranastrom. Aktivieren Sie dann kurz ihren Atem. Bleiben Sie wach und entschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Geben Sie sich der Entspannung hin. Es gibt nichts zu tun au\u00dfer sitzen zu bleiben. Die Sinne, die Gedanken bilden den immerw\u00e4hrenden Strom des k\u00f6rperlichen und mentalen Lebens. Es ist gut so wie es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dauer der Meditation ist jetzt beendet. Lockern Sie Sitz und Haltung. Schauen Sie dann erst, ob Sie aufstehen k\u00f6nnen und tun Sie das bewusst. Lassen Sie m\u00f6gliche Inhalte des Sitzens hinter sich. Genie\u00dfen Sie den Tag oder auch die kommende n\u00e4chste Sitzrunde. Sie haben nichts verpasst und nichts gewonnen? Dann war es ein gutes Nicht-Tun, ein gutes Sitzen in Stiller Gelassenheit.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Ich w\u00fcnsche Ihnen allen viel Freude und Gelassenheit beim \u201eNur Sitzen in Stillem Gewahrsein\u201c.<\/b><\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-1111'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-1111-1'> Anatta oder An\u0101tman ist ein Schl\u00fcsselbegriff der buddhistischen Lehre. Damit ist grob gemeint, dass keine Existenz ein festes, unver\u00e4nderliches und unabh\u00e4ngiges Selbst hat. Mit der Anatta-Lehre positionierte sich Buddha gegen die \u0100tman-Lehre hinduistischer Pr\u00e4gung, oder zumindest gewisse Interpretationen davon. Wikipedia (DE) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-2'> aus www.anthrolexus.de\/Topas\/6330.html (Anthroposophie, die Geisteswissenschaft Rudolf Steiners) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-3'> Imagination ist synonym mit Einbildung, Einbildungskraft, Phantasie. Darunter wird die psychische F\u00e4higkeit verstanden, sinnlich nicht gegenw\u00e4rtige sogenannte innere Bilder im Geiste zu entwickeln oder sich an solche zu erinnern, sie zu kombinieren und diese mit dem inneren geistigen Auge anschaulich wahrzunehmen. Der Imagination fehlt der Realit\u00e4tscharakter, d. h. Wikipedia (DE) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-4'> Unter Inspiration versteht man allgemeinsprachlich eine Eingebung, etwa einen unerwarteten Einfall oder einen Ausgangspunkt k\u00fcnstlerischer Kreativit\u00e4t. Wikipedia (DE) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-5'> Intuition ist die F\u00e4higkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entw<strong>wahrsein<\/strong>icklungen. Wikipedia (DE) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-6'> Lotus, halber Lotus, Orientsitz, Schneidersitz <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-6'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1111-7'> Peripheres Sehen ist unsere F\u00e4higkeit, aus dem Augenwinkel zu sehen. Das bedeutet, dass wir Dinge au\u00dferhalb unseres direkten Blickfelds sehen k\u00f6nnen, ohne den Kopf drehen zu m\u00fcssen. Es ist in etwa der Blick , den wir einnehmen, wenn wir zum Horizont aufblicken. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1111-7'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1111&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1111&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1111&text=Stille%20Gelassenheit%20im%20Nur%20Sitzen\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1111\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ich nachfolgend anzuleiten versuche ist eine Anleitung f\u00fcr eine stille Meditation, die f\u00fcr Menschen geeignet ist, die einerseits \u00fcber eine verfeinerte K\u00f6rperwahrnehmung sprich das F\u00fchlen von K\u00f6rper und Energie verf\u00fcgen und diese nutzen und andererseits der Anatta-Lehre folgen m\u00f6chten, die besagt, das alles Existierende \u201eleer\u201c ist, um in stiller Form zu meditieren. Die Stille Meditation ist eine Form, die keine definierten Inhalte verfolgt und sozusagen alles so bel\u00e4sst, wie es nun einmal gerade ist. Es ist also, mental betrachtet, eine Form ohne Formvorgabe. Allerdings ist wie in allen Praktiken der Meditation der K\u00f6rper in all seinen Pr\u00e4gungen vorhanden, kann also nicht abgelegt werden. 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