{"id":1146,"date":"2026-10-21T07:13:23","date_gmt":"2026-10-21T07:13:23","guid":{"rendered":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1146"},"modified":"2026-10-21T07:15:26","modified_gmt":"2026-10-21T07:15:26","slug":"meditation-geht-nicht-ohne-lehrer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=1146","title":{"rendered":"Meditation geht nicht ohne Lehrer?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wann und wo immer, wenn \u00fcber Meditation und deren Praxis, Erfolg und Ziele geschrieben und geworben wird, erfolgt nach wenigen Zeilen, Seiten und Unterrichtsstunden die Aussage, das man ohne Lehrer keinen Erfolg haben kann. Und egal welchen Lehrer jemand haben mag, immerzu wird dieser von seinem\/ihrer Lehrer\u2019in erz\u00e4hlen und vielleicht sogar schw\u00e4rmen. Nun gut, das sind subjektive Beobachtungen, die sicherlich nicht immer zu 100% gelten k\u00f6nnen und d\u00fcrften.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem m\u00f6chte ich der in der \u00dcberschrift gestellten Frage etwas genauer und intensiver nachgehen: Wird die F\u00e4higkeit der Meditation wirklich nur wie man so sch\u00f6n sagt von \u201eHerz zu Herz\u201c sprich einem Lehrenden weitergegeben, muss diese F\u00e4higkeit immer von einem Lehrer, der in einer Reihe, sprich Tradition von Lehrern steht, best\u00e4tigt werden, oder kann sich Jedermann nicht einfach auch aufraffen, sich regelm\u00e4\u00dfig zum Sitzen entschlie\u00dfen und auch so ganz f\u00fcr sich selbst diese F\u00e4higkeit erarbeiten? Das sind die Fragen, mir denen ich mich besch\u00e4ftigen m\u00f6chte. Und da ich diese Fragen gerade erst zu Bits gebracht habe, oute ich mich schon mal vorweg und gestehe, das ich der letztgenannten Meinung anh\u00e4nge, obwohl ich hier und da mit verschiedenen Lehrern schon gearbeitet (?) und gesessen habe. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nahezu alle Religionen der Welt kennen in der einen oder anderen Form eine Technik, die man allgemein mit Kontemplation oder Meditation benennen kann. Und immer ist diese Religion in den Kulturkreis ihrer Anh\u00e4nger eingebettet und wird \u00fcber diese Kultur geformt und beschrieben. Mal sind die Formen blumig und bunt, mal zur\u00fcckgezogen, mal allein oder in der Gruppe, in Stille, mal sitzend oder tanzend, mal feiernd oder karg, ausgeformt und tragen in der Regel ein festgef\u00fcgtes, rituelles Gewand, das sich vom gewohnten Alltagsleben deutlich abhebt. Und beginnt man einem \u00dcberblick gleich diese unz\u00e4hligen Formen miteinander zu vergleichen, kommt man bald aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nicht nur die praxisbezogene T\u00e4tigkeit, sondern auch die Zielrichtung, das Erleben in der Praxis und die Sinnsuche darin sind ganz und gar verschieden. Nehmen wir einmal ein paar allgemein bekannte Formen und stellen sie kurz und pr\u00e4gnant nebeneinander.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beginnen wir mit der Zen-Meditation. Die pr\u00e4gnanteste Form ist stilles Sitzen in einer kreuzbeinigen Haltung in Abschnitten von jeweils 25 Minuten, nach denen konzentriertes Gehen in langsamen und schnellen Schritten folgt. Beide Formen werden in der einen oder anderen Mischung abwechselnd get\u00e4tigt. Die mentalen Inhalte des Sitzens und Gehens gehen von Atemkonzentrationen \u00fcber Koans <sup class='footnote'><a href='#fn-1146-1' id='fnref-1146-1' onclick='return fdfootnote_show(1146)'>1<\/a><\/sup> bis zu reiner Achtsamkeit. \u00dcber das Ziel dieser Meditation wird in den Treffen nicht gesprochen. Aber was ist dabei mit der Lehrer-Sch\u00fcler-Beziehung? Hier kurz ein Ausschnitt aus \u201e<a href=\"http:\/\/www.zenmeditation.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.zenmeditation.de<\/a>\u201c:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als blutiger Anf\u00e4nger kannst du gerne erste Meditationserfahrungen alleine zuhause machen. Um wirklich Fortschritte zu machen, musst du dir aber bald eine Gruppe und einen geeigneten Lehrer oder Meister suchen. Sonst hast du keine Chance, echte Zen-Meditation zu praktizieren. Danach wird dein gesamtes spirituelles Leben ein Wechselspiel zwischen deiner spirituellen Gemeinschaft und deinem privatem Leben sein, bis es sich so durchdringt, dass da kein Unterschied mehr ist. Und zu guter Letzt wird deine Meditationspraxis nicht mehr nur auf dem Kissen stattfinden, sondern dein ganzes Leben wird zur Meditation. Das Sch\u00e4len einer Kartoffel genauso wie das Schreiben einer E-Mail und alles andere auch. Aber bis dahin vergehen meist Jahrzehnte der intensiven Schulung unter kompetenter F\u00fchrung und eigenverantwortlicher Praxis \u2026 Ohne Zen-Meister kein Zen. Ein Zen-Meister oder auch eine Zen-Meisterin steht der Gemeinschaft immer vor. Meister verk\u00f6rpern das, worum es im Zen geht. Dabei geht es nicht darum, den Meister anzuhimmeln oder zu beweihr\u00e4uchern, sondern in ihm das lebendige Vorbild zu sehen, welches in einem selbst schlummert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eindeutig und wenig wage. Nun, ich habe mittlerweile bei und mit sechs Zen-Meistern gesessen, gesprochen und gearbeitet und muss sagen, das ich nicht in der Lage war zu sehen, was diese jeweils verk\u00f6rpern, da ich nur ihre Teishos <sup class='footnote'><a href='#fn-1146-2' id='fnref-1146-2' onclick='return fdfootnote_show(1146)'>2<\/a><\/sup> geh\u00f6rt und ganz selten in einem Einzelgespr\u00e4ch (Dokusan) \u00fcber wenige Minuten ihre Anwesenheit genie\u00dfen konnte. Das ist zu wenig, um ein Vorbild bilden zu k\u00f6nnen. Was ich aus den Gespr\u00e4chen mitnehmen konnte sind praktische Ratschl\u00e4ge zum Sitzen, zu den Inhalten und so manch Ermutigung zum weitermachen. Mehr war in der kurzen Zeit selbst in einer Wochen-Sesshin nicht machbar. Ich verstehe die genannte Vorbildfunktion dann, wenn man sein Leben in einem Zen-Kloster verbringt, dort lebt, arbeitet und meditiert. Aber in einer oder zwei Wochen im Jahr kann das nicht wirklich gelingen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen wir und dann mal eine Meditationsform an, die davon ganz verschieden ist, die Osho Meditationen. Das sind Meditaionen mit Tanz, mit Toben bei lauter Musik, mit viel Bewegung und auch in Stille, sowohl sitzend als auch liegend und stehend. Nehmen wir die Nataraj Meditation (<a href=\"https:\/\/www.osho.de\/meditationen\/nataraj-meditation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.osho.de\/meditationen\/nataraj-meditation\/<\/a>) als Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Osho Nataraj Meditation: Wie ein Blatt im Wind, bewegt von einer unsichtbaren Kraft, im Tanz v\u00f6llig aufgel\u00f6st sein, so dass der T\u00e4nzer verschwindet, und nur noch der Tanz \u00fcbrig bleibt \u2013 das ist der Nataraj, der \u201eK\u00f6nig des Tanzes\u201c. Die Nataraj Meditation ist eine Tanzmeditation, die den Zustand von Meditation durch Bewegung und Ausdruck erschafft. Sie hat drei Phasen und dauert insgesamt 65 Minuten.<br>Erste Phase: 40 Minuten: Tanze mit geschlossenen Augen wie besessen. Lass dich v\u00f6llig vom Unbewussten leiten. Suche deine Bewegungen auf keine Weise zu kontrollieren und sei auch kein Beobachter des Geschehens. Geh einfach total im Tanzen auf.<br>Zweite Phase: 20 Minuten: Die Augen bleiben geschlossen; leg dich sofort hin. Bleib still und r\u00fchre dich nicht.<br>Dritte Phase: 5 Minuten: Tanze einen Freudetanz \u2014 genie\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eine ganz andere Form als Zen, obwohl Osho auch als Zen-Meister anerkannt wurde. Hier spielt die Form der Meditation die Rolle als Erl\u00f6ser von Spannungen \u00fcber den Ausdruck derselben. Erst wenn das Bewusstsein befreit ist, kann das Selbst erkannt werden. Meditation ist Entspannung. Und das war es dann meist auch schon mit der Erl\u00e4uterung der Praxis. Eine Lehrer-Sch\u00fcler-Beziehung wird oft nur genau auf Osho selbst gesehen. Nach dessen Tod gibt es nur noch begabte oder ge\u00fcbte Sch\u00fcler, die als Lehrer Oshos Lehren weitergeben. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und als letztes Beispiel m\u00f6chte ich noch die hinduistische Meditation auff\u00fchren. Wie die beiden bereits genanten ist diese in den Kulturkreis Indiens streng eingebunden. Eine gute Einf\u00fchrung ist dazu auf <a href=\"https:\/\/yantrasi.com\/de\/blog\/hindu-meditation-techniques\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/yantrasi.com\/de\/blog\/hindu-meditation-techniques<\/a> nachzulesen, wobei hier nahezu die gesamte Yogalehre nach Patanjali aufgef\u00fchrt ist:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinduistische Meditation ist nicht eine einzelne Technik. Sie ist ein vernetztes System von Praktiken, das \u00fcber mehr als drei Jahrtausende hinweg entwickelt wurde und die Veden, Upanishaden, Yoga Sutras, die Bhagavad Gita und tantrische Texte umspannt. Diese Praktiken reichen von Atemkontrolle und Mantra-Wiederholung bis hin zu Fixpunkt-Konzentration und formloser Selbsterforschung, und sie folgen einem bewussten Stufenweg von der k\u00f6rperlichen Vorbereitung \u00fcber geistige Stille bis zur spirituellen Versenkung. Der Grund, warum so viele Techniken existieren, ist nicht, dass sich die alten Praktizierenden nicht auf eine einigen konnten. Verschiedene Methoden passen zu verschiedenen Temperamenten und dienen verschiedenen Etappen des Weges. Das System zu verstehen ist wichtiger als die Liste auswendig zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von einer Lehrer-Sch\u00fcler-Beziehung ist in der gesamten Beschreibung kein Wort zu lesen. Diese Meditationsweise kennt keine Meister im herk\u00f6mmlichen Sinne, das l\u00e4sst n\u00e4mlich die Lehre gar nicht zu. Das es trotzdem Lehrer und Meister, die sich Guru nennen gibt, kann jeder der sich mal intensiv mit Yoga besch\u00e4ftigt hat, best\u00e4tigen. In der Lehre allerdings werden diese als notwendig nicht erachtet. Auch ich habe hier und da schon einen dieser Mitmenschen erlebt, genossen und erduldet. Gebraucht werden diese aber meiner Meinung nach nicht. Yoga ist ein Weg der Selbsterfahrung, und ein guter Lehrer wird sich selbst immer noch als Sch\u00fcler sehen. Aber Menschen w\u00e4ren nicht Menschen, wenn es auch anders ausgelegt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen wir jetzt mal alle Beschreibungen, Lehren, Formen und Traditionen f\u00fcr Meditation beiseite und kl\u00e4ren wir zun\u00e4chst einmal die Frage nach einer Lehrer-Sch\u00fcler-Beziehung. Sie wird in nahezu jeder Tradition aufgeworfen und kann so oder so beantwortet werden. Da ich nicht daran glaube, das sich Menschen g\u00f6ttergleich zu H\u00f6herem formen k\u00f6nnen, lehne ich die Ausdr\u00fccke Guru und Meister im Grunde genommen ab. Es gibt gute Lehrer, die sich selbst als Lernende sehen, das kann ich aus eigener Erfahrung best\u00e4tigen. Aber es gibt auch die andere, weniger erfreuliche Form. Auch das kann ich aus eigener Erfahrung best\u00e4tigen. Aus meiner Sicht bleibt daher die Frage unbeantwortet. Allerdings habe ich eine Entscheidung getroffen, teils aus schlechten Erfahrungen geboren, teils aus dem Verstehen heraus, das das moderne Leben eine Sch\u00fcler-Lehrer-Beziehung nicht zul\u00e4sst, ohne Lehrer, Meister oder Guru dem Weg der Meditation zu folgen. Dazu informiere ich mich meinen Interessen folgend, lerne ich aus mir m\u00f6glichen Gespr\u00e4chen, aus B\u00fcchern, aus dem Studium der zugrunde liegenden Weltsichten, aus Religionen, Philosophien und Lehren und folge meiner Intuition, die jedes Nachahmen und Kopieren meidet und sich dem N\u00fctzlichen verschrieben hat, n\u00fctzlich f\u00fcr mich, f\u00fcr mein Menschsein, f\u00fcr die mich umgebenden Menschen und f\u00fcr alles Lebendige dieses Planeten. Dar\u00fcber hinaus lehne ich es meist ab, mich aktiv Organisationen und Gruppen (Ausnahme: Politische Partei: Das geht aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe der Gesellschaften wohl nicht anders&#8230;) aktiv anzuschlie\u00dfen, die in der Anzahl \u00fcber sagen wir einmal einer kleinen Dorfgemeinschaft hinausgeht. Das ist wie vielleicht bekannt die Gr\u00f6\u00dfe einer Gemeinschaft, die der einzelne Mensch noch \u00fcberblicken kann. Alles dar\u00fcber hinaus \u00fcbersteigt meiner Erfahrung nach die menschlichen F\u00e4higkeiten, die ein Eingebettet-Sein noch zul\u00e4sst. Aber hier mag es je nach Mentalit\u00e4t unterschiedliche Ansichten geben. Ich f\u00fcr mich habe so entschieden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich halte in der Meditation eine Sch\u00fcler-Lehrer\/Meister\/Guru-Beziehung nicht f\u00fcr notwendig. Durch die modernen Medien sind nahezu alle Lehren, Traditionen, Weltsichten und Philosophien f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich und k\u00f6nnen studiert werden. Durch diese Breite der Information ist es m\u00f6glich, sich f\u00fcr sich selbst eine Methode der Meditation zu gestalten, die passend und brauchbar ist. Und ganz gleich, welches Zielvorstellung diesem Tun auch unterlegt wird, sie kann von Erfolg sprich N\u00fctzlichkeit gekr\u00f6nt sein. Meditation f\u00fchrt nicht zu H\u00f6herem, zu G\u00f6ttlichem, zu Erhabenem, sondern sie f\u00fchrt lediglich zu einem besseren Verst\u00e4ndnis seines In-Der-Welt-Seins, ent-t\u00e4uscht im alten Sinn des Wortes, entwickelt und formt Klarheit im Denken und Handeln. Und das ist meist nicht mehr, sondern weniger an Illusion als gestern noch. Meditation f\u00fchrt zum Verlust dessen, was man f\u00fcr ein gl\u00fcckliches und zufriedenes Leben ganz und gar nicht braucht. Und das gen\u00fcgt meiner Ansicht nach vollkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun sitze ich zu Hause schon lange nahezu jeden Tag mindestens eine Stunde in einer kreuzbeinigen Haltung. Wie ich meditiere (<a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/?page_id=88\" data-type=\"page\" data-id=\"88\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stille Gelassenheit<\/a>), habe ich in diesem Blog bereits mehr als einmal beschrieben, und ich werde dieser Methode auch weiterhin folgen. Und was ich im meiner Meditation sehe, erlebe und wahrnehme, ist sehr pers\u00f6nlich und muss nicht kommuniziert und noch weniger von anderen bewertet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber eines m\u00f6chte ich noch loswerden: Die Inhalte meiner Meditation sind oft nicht erhebend und gl\u00e4nzend, sondern am Ende eher lustig mit mir selbst als Kom\u00f6diant und daher mit einem leicht bitterem Nachgeschmack. Aber es gibt auch anderes wie Weite <sup class='footnote'><a href='#fn-1146-3' id='fnref-1146-3' onclick='return fdfootnote_show(1146)'>3<\/a><\/sup> und Stille <sup class='footnote'><a href='#fn-1146-4' id='fnref-1146-4' onclick='return fdfootnote_show(1146)'>4<\/a><\/sup>. Ich mag beide Erscheinungen, denn sie erz\u00e4hlen etwas \u00fcber mich selbst aus mir selbst. Ich muss fortan nicht mehr glauben, was man mir sagt, sondern kann selbst erleben, was mich wirklich bewegt und pr\u00e4gt, im Positiven als auch im Negativen. Erleben ist im Gegensatz zu Wissen <sup class='footnote'><a href='#fn-1146-5' id='fnref-1146-5' onclick='return fdfootnote_show(1146)'>5<\/a><\/sup> immer ist der erste Schritt zu m\u00f6glichen Ver\u00e4nderungen und Anpassungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><em>Sitzen, den K\u00f6rper ausrichten, zur\u00fccklassen,<br>Atmen, den Atem einrichten, loslassen,<br>dann unendliche Weite, fallen.<br>Pl\u00f6tzlich, aus dem Nichts geboren,<br>erscheint ein Gedanke,<br>ihn wahrnehmen, ihn nicht ber\u00fchren,<br>ihn zur\u00fccklassen, wieder eintauchen,<br>dann zeitlose Stille, flie\u00dfen.<br>Es sitzt, es atmet, es denkt,<br>alles ist wichtig, alles ist gleich,<br>und doch: Es ber\u00fchrt es nicht.<br>Es ist freies Sein.<\/em> <em>(sperzelhp)<\/em><\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-1146'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-1146-1'> Koans sind eins der merkw\u00fcrdigsten Dinge im Zen. Sie sind eine Art Paradoxon oder verworrene, merkw\u00fcrdige Geschichten mit zumeist Meister und Sch\u00fcler oder nur Ausspr\u00fcche von Meistern die, und das ist das Wichtigste, nicht mit dem Verstand zu l\u00f6sen sind. Quelle: Zenmeditation.de <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1146-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1146-2'> Darlegungen von Buddhas Lehre <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1146-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1146-3'> Weite ist hier gemeint als der Wegfall des k\u00f6rperlichen Ausdrucks von Enge, Schuld und Sorge. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1146-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1146-4'> Stille ist die Abwesenheit von Zeit und Dauer in der Wahrnehmung. Sie wird erkannt durch die Beobachtung, das sich die Meditationszeit und die Gedankenf\u00fclle als viel zu kurz bzw. klein wahrgenommen wird, obwohl sie wie immer 25 Minuten betrug. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1146-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-1146-5'> Alkohol und Rauchen ist ungesund. Alle wissen das mittlerweile, trotzdem wird dieses Wissen nicht umgesetzt. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1146-5'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1146&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F1146&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1146&text=Meditation%20geht%20nicht%20ohne%20Lehrer%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D1146\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wann und wo immer, wenn \u00fcber Meditation und deren Praxis, Erfolg und Ziele geschrieben und geworben wird, erfolgt nach wenigen Zeilen, Seiten und Unterrichtsstunden die Aussage, das man ohne Lehrer keinen Erfolg haben kann. 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