{"id":596,"date":"2018-12-12T15:42:34","date_gmt":"2018-12-12T15:42:34","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.com\/?p=596"},"modified":"2019-10-19T15:21:10","modified_gmt":"2019-10-19T15:21:10","slug":"ist-zen-in-philosophischer-weise-beschreib-und-betrachtbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=596","title":{"rendered":"Ist Zen in philosophischer Weise beschreib- und betrachtbar?"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn wir einen vom Zen \u00fcberzeugten Menschen fragen, ob Zen mit philosophischen Mitteln gesehen und beschrieben werden kann, wird er nur lachend den Kopf sch\u00fctteln, und sollte er etwas dazu sagen wollen, wird \u201eundenkbar, unm\u00f6glich, sinnlos, verkopft\u2026\u201c im Text sicher eine Rolle spielen. Warum ist das so, und warum lehnt Zen als Lehre und seine Vertreter als Menschen eine philosophische Betrachtungsweise als Gerede vollkommen ab. Es scheint auf den ersten Blick so zu sein, Zen als Philosophie gesehen w\u00fcrde, wie im Titelbild auch schon mal frevelhaft versucht, den Geist des ICH in den Zen Kreis einf\u00fcgen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>\u00a0Zen als spirituelle Lehre, als Welt- oder Menschenbild und vielleicht auch als Religion erscheint vielen durchaus denkbar. Undenkbar erscheint die Betrachtung als Philosophie, denn gerade als unphilosophisch, als sogar gegen als die Philosophie gerichtet wurde Zen gesetzt. Zen richtete sich explizit gegen die Tendenz in der fr\u00fchen buddhistischen Tradition, exakte philosophische Theorien und Betrachtungsweisen zu konstruieren. So entstanden in dieser Zeit unz\u00e4hlige Weisen, den Buddhismus und seine Intension zu interpretieren. Diese standen sich dann argumentativ und in der Diskussion ziemlich feindselig gegen\u00fcber. Was folgte, war bei den Anh\u00e4ngern mehr mit Verwirrung als mit Erkenntnis zu beschreiben. Weiterhin flossen immer mehr traditionelle philosophische Str\u00f6mungen in den Buddhismus ein und schufen so auch die vielen noch heute vorhandenen Religionen wie B\u00f6n, Shinto, Theravada, und andere. Sie verw\u00e4sserten den Zen-Vordenkern zufolge somit die urspr\u00fcngliche Intension des Buddha, die Welt dauerhaft und nachhaltig vom Leiden zu befreien. <\/p>\n\n\n\n<p>Zen setzt daher ausschlie\u00dflich auf die praktizierbare \u00dcbung, die vollkommen als Weg (Do) gesehen werden soll und die gerade nicht ein Ziel vor Augen hat, das zu erreichen sei. Zen bietet keine Lehre, kein Geheimnis und keinen Trost an, sondern verweist auf ein einfaches Dasein in der Gegenwart (\u201ejetzt und hier\u201c), in der der reflektierende und diskriminierende Geist (Ich) vollkommen verschwindet. Die Praxis zur Umsetzung durch \u00dcbung ist Zazen, sitzen in Kraft, Wachheit und Stille, sowie auf einer Konzentration auf den lebenserhaltenden Alltag, auf die T\u00e4tigkeiten also, die gerade jetzt anstehen und wichtig sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem wird, wer Zen-Veranstaltungen und Zen-Sesshins besucht, mit einer Vielzahl von Ritualen und Verhaltensweisen konfrontiert, die eigentlich nur religi\u00f6sen Ursprungs sein k\u00f6nnen, weil sie eben nicht auf der Gegenwart, sondern auf eine entfernte Vergangenheit verweisen und Lehren, Glaubensinhalten, Geschichten, oder anders ausgedr\u00fcckt Erz\u00e4hlungen (Narrative)beinhalten. Rezitationen, Zeremonien, K\u00fcnste (Bogenschie\u00dfen, Kampfsport, Tee, Ikebana, Yoga) und fest einge\u00fcbte Verhaltensweisen zum Essen, Gehen oderanderen Alltagshandlungen dienen aber nicht zwangsl\u00e4ufig der Anbetung oder Huldigung eines Meisters, Gottes oder einer Lehre, sondern sollen auch dem Tag Struktur geben, das Freundschaftsgef\u00fchl und die Kraft einer Gemeinschaft entfachen und\/oder die Sicherheit und Geborgenheit in der Gruppe steigern, die gerade hier und jetzt zusammenarbeitet und -steht. Weiterhin dienen diese Formen der Organisation der Gruppe, die neben den gesetzten \u00dcbungen ja auch einen Alltag zu meistern hat, der auch verschiedene Arbeiten und Aktivit\u00e4ten erfordert. So muss Essen zubereitet, m\u00fcssen Getr\u00e4nke bereitgestellt, Heizungen befeuert und Hygienema\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt werden. Auch werden Seminare und Klosterveranstaltungen einer Planung und Leitung bed\u00fcrfen, in denen Form eine hilfreiche Rolle spielen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Soweit vielleicht erst einmal eine kurze Beschreibung der Zen-Wirklichkeit, wie sie ein interessierter Laie auf Seminaren und in Kl\u00f6stern vorfinden wird. Kommen wir aber wieder zur\u00fcck zur Ausgangsfrage, die sich jetzt in zwei Formen darstellt: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ist Zen als Philosophie denkbar? <\/li><li>Kann Zen mit philosophischen Mitteln\nbeschrieben, verstanden und erkundet werden?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Dazu sollten wir uns zun\u00e4chst einmal die Grundlage einer Philosophie ins Bewusstsein rufen, wie sie allgemein verstanden wird. Unsere westliche Philosophie beruht in ihren Inhalten in weiten Teilen auf einer nachtr\u00e4glichen Reflektion. Dinge sind geschehen, und um die Ursache daf\u00fcr zu finden, werden Theorien und Vermutungen angestellt, auf deren Basis dann die Geschehnisse, die zu beleuchten gew\u00fcnscht wird, hinterfragt werden. Je gr\u00f6\u00dfer jetzt die Widerspruchsfreiheit der Theorie mit dem wirklichen Geschehen gezeichnet werden kann, desto wahrscheinlicher wird die Anwendbarkeit der Theorie auf \u00e4hnlich gelagerte F\u00e4lle in Zukunft und Vergangenheit. Weiterhin versucht die Philosophie auch heute noch, nach der Grundlage aller Erscheinungen zu suchen, also eine letztg\u00fcltige Substanz, ein letztg\u00fcltiges Prinzip, eine letzte Ursache zu finden, auf der sich ein Theorie- oder Gedankengeb\u00e4ude bauen l\u00e4sst, das dann imstande w\u00e4re, die Welt und alle ihre Erscheinungen zu erkl\u00e4ren. Aristoteles nennt dieses Substantia. <\/p>\n\n\n\n<p>Anders als in der westlichen Philosophie lehnen sowohl der Buddhismus als auch Zen das Vorhandensein dieser Ursubstanz, benannt oder beschrieben als Gott, Wasser, Feuer, K\u00f6nig oder nur ein Guru, vollkommen ab und setzt als Grundprinzip zum Gedankenaufbau lediglich die Relatio. Hier wird die R\u00fcckf\u00fchrung auf einen Grund vollkommen abgelehnt und alles Gesehene und Geschehene als in Relation zu sehen betrachtet. Ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr eine \u00e4hnliche Weise des Erlebens geschieht jedem denkenden Wesen dieser Welt, das irgendwann in seiner Umgebung erwacht und diese zun\u00e4chst einmal als gegeben betrachten muss. Niemand beginnt eine beginnende Erkundung mit dem Hinterfragen, sondern mit dem Wahrnehmen dessen, was ist oder als solches erscheint. Auch der Mensch samt seiner Kultur ist hier keine Ausnahme. Zen stellt sich die letzte Ursache als ein leeres unbegrenztes Feld vor, in dem Erscheinungen sich einfach nur manifestieren und ebenso wieder vergehen. Nichts ist ewig, heilig oder unbedingt. Die Wirklichkeit ist in Kurzform gesprochen daher in ihrer Grundlage leer und gilt als nicht fest, nicht ewig, also als Nichts. Da es Nichts ist, kann es im Grunde auch keinen Namen tragen, das wir es aber trotzdem mit Namen versehen wie Nichts, Nirwana, Leere, Liebe oder Selbst ist der Unf\u00e4higkeit der Sprachen zu verdanken, ohne Unterscheidungen auch keine Aussagen machen zu k\u00f6nnen. Auch wenn das Nichts also einen Namen hat, hat dieses trotzdem keine Bedeutung und ist nicht als fest, greifbar oder als Ding zu betrachten. Somit hat die Relatio des Zen keine Substanz, nach der gesucht, gestrebt und geforscht werden kann, aber diese Sichtweise beruht durchaus auf einem Prinzip, das, aber mit bedeutsamen Einschr\u00e4nkungen des Absolutheitsanspruchs in den Definitionen, mit Sprache beschrieben werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich pers\u00f6nlich betrachte die umschreibenden Formen der \u00f6stlichen Philosophien, die meist keine statische Grundlage haben, trotzdem als Philosophie. Ihre Basis sind Ansichten, die zwar nur durch perspektivische Beschreibungen umrissen werden k\u00f6nnen, aber die in ihrer F\u00fclle einem intelligenten Menschen ein klares Bild abringen. Intuition nennt man diese F\u00e4higkeit, aus Umschreibungen und Bildern, aus einem erkannten Teil auf das Ganze zu schlie\u00dfen. Wenn wir die F\u00e4higkeit zur Intuition dem Menschen zugestehen, dann sind auch Prinzipien auf nicht-substanzieller Grundlage als Basis f\u00fcr einen philosophischen Aufbau geeignet, und somit kann Zen auch philosophisch beschrieben und betrachtet werden. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Mit philosophischen Methoden k\u00f6nnen meiner Ansicht nach auch alle Aussagen hinterfragt werden, die von Autorit\u00e4ten des Zen vertreten werden. Das dabei die historischen Aussagen aus vergangen Jahrhunderten nicht die gleiche Form haben k\u00f6nnen wie in der heutigen Zeit \u00fcblich, ist der Entwicklung und dem Zustand der Sprachen geschuldet, die ja mit der zunehmenden Industrialisierung der Lebensbereiche immer mehr Wortsch\u00f6pfungen geschaffen haben, mit denen komplexe und der Logik schwer zug\u00e4ngliche&nbsp;Sichtweisen sich in wenigen Worten beschreiben lassen. Zum Beispiel ersetzt heute die Aussage \u201eetwas verhalte sich wie Polarit\u00e4ten\u2026\u201c langatmige Aufz\u00e4hlungen, werden Metaphern wie \u201eauf den Ochsen nach Hause reiten\u2026\u201c, <sup class='footnote'><a href='#fn-596-1' id='fnref-596-1' onclick='return fdfootnote_show(596)'>1<\/a><\/sup> sowie Aphorismen, <sup class='footnote'><a href='#fn-596-2' id='fnref-596-2' onclick='return fdfootnote_show(596)'>2<\/a><\/sup> heute nicht so oft Verwendung finden m\u00fcssen, weil zunehmend andere, mehr wissenschaftliche begr\u00fcndete Begriffe m\u00f6glich wurden. Betrachtet man in diesem Sinne die Worte Unsch\u00e4rferelation, Relativit\u00e4tstheorie, Entscheidungsvierkant, Kategorischer Imperativ, Ockhams Rasiermesser oder Ontologie, so bezeichnen diese eine Sicht-, Verstehens- oder Vorgehensweise, die in wenigen S\u00e4tzen, ja nicht einmal in wenigen Studienstunden voll verstanden werden k\u00f6nnen. Trotzdem wei\u00df nahezu jeder Interessierte, was damit letztlich gemeint ist und ausgesagt werden soll. Aussagen in Sprachen m\u00fcssen daher immer sowohl im Kontext als auch in dem historischen Entwicklungsstand der Kultur gesehen werden, aus dem gerade mal zitiert wird. Damit wird jeder interessierte Leserin seiner philosophischen Arbeit mit der Aufgabe konfrontiert, nicht nur die Schriften des Zen, sondern auch den kulturellen Background seines Studienmaterials sich zu erarbeiten. Das macht die philosophische Arbeit zwar umfangreich und langwierig, ist aber nicht unm\u00f6glich. <\/p>\n\n\n\n<p>Die anf\u00e4nglichen Fragen \u201eIst Zen in philosophischer Weise beschreibbar?\u201c und \u201eIst Zen eine Philosophie?\u201c ist somit aus meiner Sicht eindeutig mit \u201eJa!\u201c zu beantworten, wenn gleich der daf\u00fcr ben\u00f6tigte Aufwand erheblich sein d\u00fcrfte und der Arbeitsplatz dazu nicht ausschlie\u00dflich am Schreibtisch, sondern in erheblichem Ma\u00dfe auf der Meditationsmatte sein muss. Zen in diesem Sinne ist f\u00fcr mich mehr Selbsterfahrungsphilosophie und steht damit in vielerlei Hinsicht jenseits aktuell verbreiteten, akademischen Gewohnheiten. Die Grundlage jeder Betrachtung des Zen ist f\u00fcr mich die F\u00e4higkeit zur Meditation, also der reinen nicht-kommentierenden Beobachtung seiner selbst und Umwelt im stillen und kraftvollen Sitzen (Zazen). Ohne sie kann auch die philosophische Arbeit mit Zen-Literatur und deren Interpretation f\u00fcr die heutige Zeit letztlich nicht gelingen. <\/p>\n\n\n\n<p>Geeignete Literatur zum Thema:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Byung-Chul Han \u2013 Philosophie des Zen-Buddhismus<\/li><li>Shizuteru Ueda \u2013 Wer und was bin ich?<\/li><li>Toshihiko Izutsu \u2013 Philosophie des Zen-Buddhismus<\/li><li>Shinichi Hisamatsu \u2013 Die f\u00fcnf St\u00e4nde<\/li><li>Shinichi Hisamatsu \u2013 Die F\u00fclle des Nichts<\/li><li>Shinichi Hisamatsu \u2013 Philosophie des Erwachens<\/li><\/ul>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-596'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-596-1'> was sich auf die Beschreibung des Erwachens in den Ochsenbilder bezieht <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-596-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-596-2'> also besondere Aussagen von Autorit\u00e4ten zum Beispiel, die jeder Kulturangeh\u00f6rige gut kennt <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-596-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F596&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F596&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D596&text=Ist%20Zen%20in%20philosophischer%20Weise%20beschreib-%20und%20betrachtbar%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D596\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn wir einen vom Zen \u00fcberzeugten Menschen fragen, ob Zen mit philosophischen Mitteln gesehen und beschrieben werden kann, wird er nurlachend den Kopf sch\u00fctteln, und sollte er etwas dazu sagen wollen, wird \u201eundenkbar, unm\u00f6glich, sinnlos, verkopft\u2026\u201c im Text sicher eine Rolle spielen. 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