{"id":629,"date":"2019-02-08T14:33:31","date_gmt":"2019-02-08T14:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.com\/?p=629"},"modified":"2019-02-08T14:33:32","modified_gmt":"2019-02-08T14:33:32","slug":"buchbesprechung-shitzuteru-ueda-wer-und-was-bin-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=629","title":{"rendered":"Buchbesprechung: Shitzuteru Ueda, Wer und was bin ich?"},"content":{"rendered":"\n<p>Zur Ph\u00e4nomenologie des Selbst im Zen-Buddhismus<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch \u201eWer oder was bin ich?\u201c von Shitzuteru Ueda ist 2011\nin \u201eVerlag Karl Alber\u201c in der Reihe \u201eWelten der Philosophie\u201c erschienen. Ueda lehrt\n&nbsp;und Philosophie an der Universit\u00e4t in\nTokyo. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Uedas Buch ist keine einfache Lekt\u00fcre. Die Beschreibungen\nerinnern stark an Heideckers und Eckhards Denken, sind sehr abstrakt und\nteilweise schwer nachvollziehbar. Ob diese Arbeit zur Erl\u00e4uterung des Zen\nhilfreich ist oder eher nicht, wage ich nicht zu entscheiden. Allerdings bringt\ndiese Schrift den Leser dem japanischen Denken etwas n\u00e4her. Sie beschreibt eine\ndem europ\u00e4ischen fremde Form des Denkens, die sich nach einiger M\u00fche aber auch\ndem nicht-zen-\u00fcbenden Menschen erschlie\u00dft und erl\u00e4utern kann, was im Zen, im\nSitzen und Arbeiten unter Zen-Bedingungen geschehen soll. Es dient somit dem Verst\u00e4ndnis\neiner uns zumeist unbekannten Weltsicht. Ich w\u00fcrde dieses Buch einerseits dem\nge\u00fcbten Philosophie-Leser empfehlen, aber auch dem Zen-\u00dcbenden, der als\nEurop\u00e4er tiefer in die Zen-Literatur einsteigen m\u00f6chte. Ob allerdings das\nWissen und das Durchdringen des Textes dazu geeignet ist, den Zen-\u00dcbenden\nweiterzubringen, wei\u00df ich nicht und kann ich auch nicht beurteilen. Fest steht\nf\u00fcr mich, dass ich nach der Lekt\u00fcre einiges bisher mir Unverst\u00e4ndliches jetzt\nmit anderen Augen sehe und mein Widerstand deutlich gesunken ist, mich mit\nZen-Literatur \u00fcberhaupt zu befassen. Das ist vielleicht nur ein Anfang,\nvielleicht aber auch ein f\u00fcr mich wichtiger Schritt auf dem Weg. Ob es ein\nMeilenstein werden kann, wird erst die Zukunft zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch beginnt zun\u00e4chst mit einer Erl\u00e4uterung der Begriffe\nLeere und F\u00fclle, wie sie sich im Begriff des Sunyata im Mahayana darstellen.\nDann geht er \u00fcber in die Beschreibung der zen-buddhistischen Erfahrung des\nSch\u00f6nen, eine Sichtweise, die sich sehr von der europ\u00e4ischen unterscheidet.\nDann definiert er den Begriff der Doppelwelt, in der der Zen-Mensch wohnend\nseine Anschauung nach sich befindet. Dann fragt er: \u201eWas ist Zen?\u201c und versucht\neine Antwort zu geben, die sich auch einer europ\u00e4ischen Denkweise&nbsp; erschlie\u00dfen kann. \u00dcber die Erfahrung der\nSprache (Glaube und Mystik) n\u00e4hert er sich dann dem Schweigen und Sprechen im\nZen-Buddhismus. Der Reigen geht dann \u00fcber das Reale und A-Reale im Sprechen des\nZen-Buddhismus anhand des Gedichts eines Kindes \u00fcber \u201eMeister Eckhard und Zen\u201c\nzum eigentlichen Thema des Buches: \u201eWer und was bin ich?\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Ueda geht es im Zen um das \u201eErwachen zum wahren\nSelbst\u201c. Dazu benutzt Ueda die Illustrationen der drei letzten Ochsenbilder f\u00fcr\nseine Auslegung des wahren Menschen im und durch Zen. Darin benutzt die\nZen-literatur eine Zeichnung, ein Bild, dann ein Gedicht, eine dichterische\nWortsprache und zuletzt eine Erkl\u00e4rung in der Begriffssprache: Den leeren\nKreis, die Natur und \u201eden Greis und der Junge\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Ueda ist der Weg des Zen das Wandeln in der unendlichen\nOffenheit des Nichts, das sich in dem Satz ausdr\u00fcckt: \u201eDas bin ich, indem ich\nnicht ich bin\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann erkl\u00e4rt er anhand des Bildes des Horizonts diesen\nWiderspruch, das Welt in unserer Wahrnehmung immer umschlossen ist vom\nUnbekannten, ganz gleich wie weit der Horizont auch gesteckt sein mag. Das\nbildet zwangsl\u00e4ufig eine Grenze, hinter der das Unbegrenzte beginnt. Die uns\nerschlossene Welt ist trotz ihrer Begrenztheit immer von der Unbegrenztheit\nbegrenzt, mit anderen Worten von der unbegrenzten Offenheit umgriffen. Der\nMensch sollte also wissen, dass er nicht wei\u00df, was jenseits seines Horizonts\nist. Er wohnt aber trotz seines Nichtwissens zugleich in der unbegrenzten\nOffenheit. Dies zu realisieren ist wahres Mensch-Sein. An einem Beispiel japanischer\nDichtkunst wird das wie folgt demonstriert: <\/p>\n\n\n\n<p>Im Gef\u00fchl, das der\nTag nah ist, an dem ich irgendwo hin gehe, stehen mir die Dinge der Welt n\u00e4her\nund vertrauter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dichterin wohnt in der Welt und geht irgendwann,\nsterbend, irgendwohin, und sie f\u00fchlt das jetzt als konkrete Befindlichkeit. Ihr\nwerden dadurch die Dinge der Welt vertrauter, sie erlebt jetzt die Welt\nintensiv, das sie sich als hier in der Welt und in der unendlichen Offenheit\nerlebt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Subjekt erlebt sich als selbst. In der unbegrenzten Offenheit\naber auch als nicht-selbst, da ich\/selbst dort keine Bedeutung haben kann. Im\nWissen um diese Offenheit bin ich also auch nicht-ich: Ich bin, indem ich nicht\nbin, ich. <\/p>\n\n\n\n<p>\u201eSiehst du die Blumen\nda bl\u00fchen, wie sie bl\u00fchen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage fordert auf, die Blumen selbst-los, mitbl\u00fchend,\nzu erleben. Ich sehe die Blumen nicht als ich, sondern bin im Sehen selbst\nBlume, die bl\u00fcht; und so begegne ich auch dem anderen, selbst-los, ich bin auch\ndu, du bist auch ich. <\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Die beiden Grundarten des Seins, wie sie in der Welt\nangetroffen werden, sind daher: <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u201eIch bin ich\u201c<br>\nin dieser Form des Seins sieht der Buddhismus und damit auch Zen als das \u00dcbel\nallen Unheils des Menschen an. Es wirkt als eine Form der dreifachen\nSelbstvergiftung: Blindheit gegen sich selbst, Hass gegen den Anderen und\nHabgier.<\/li><li>\u201eIch bin, indem ich nicht ich bin, ich\u201c<br>\nDurch die Erkenntnis, dass ich nicht das sein kann, was ich glaube zu sein, und\ndas der Andere ebenso nicht das sein kann, was er glaubt, erschlie\u00dft der Mensch\nsich und die Welt in einer anderen Weise. In diesem Sehen, im dem jeder sich\nirgendwann irgendwo hin gehend wei\u00df, haben Hass und Habgier keinen Platz. Das\nMotiv dazu ist entfallen. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zen setzt dabei auf eine dreifache \u00dcbungsweise, die aus vier\nMotiven besteht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Zazen<\/strong>:\nStillsitzen, um sich f\u00fcr die Offenheit zu \u00f6ffnen.<\/li><li><strong>Samu<\/strong>:\nPraktische Feld und Hausarbeit und <strong>Angya<\/strong>:\nWandern in der Natur <sup class='footnote'><a href='#fn-629-1' id='fnref-629-1' onclick='return fdfootnote_show(629)'>1<\/a><\/sup><br>\n, um dadurch die eigene Nat\u00fcrlichkeit zu realisieren.<\/li><li><strong>Sanzen<\/strong>:\nder Weg mit dem Meister, durch Zwiesprache die Begegnung mit dem Anderen, der\ndie Offenheit kennt, ein\u00fcbend.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ueda fragt weiter, ob der Willensentschluss, sich auf den\nWeg zu machen, nicht aus sich selbst entstehen muss. Der Weg beinhaltet ja die\n\u00dcberwindung des Willen Prinzips durch den eigenen Willensentschluss, was ein\nunm\u00f6gliches Unterfangen zu sein scheint. Der eigene Entschluss ist notwendig,\nund zwar in Gelassenheit, die den Willen einerseits gew\u00e4hren l\u00e4sst und\nandererseits ihn zugleich aufhebt. Die Bedeutung dieser Frage bleibt offen. <\/p>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Absatz\nschreibt Ueda \u00fcber das Wesen der Begegnung. In der Zen-Begegnung versenken sich\nbeide Partner zun\u00e4chst einmal selbstlos ins Nichts, um dann aufsteigend sich in\ndas Gegen\u00fcber einzulassen. Dabei verliert die \u00fcbliche Egozentriertheit ihre\nKraft, die Gespr\u00e4chspartner sind voneinander durchdrungen und in die Offenheit\nge\u00f6ffnet. So kann ein Gespr\u00e4ch sich in voller Dynamik entfalten. Die allgemein\n\u00fcbliche Begr\u00fc\u00dfung in Japan, also erst die Verbeugung, dann die Begr\u00fc\u00dfung wie\n\u201eGuten Tag\u201c und dann ein St\u00fcck Smaltalk wie \u201eSch\u00f6nes Wetter heute\u2026\u201c zeigt in\nsehr eindringlicher Weise diese Form der beginnenden Begegnung. Erst dann wir\nder Grund der Begegnung fr\u00fchestens ausgebreitet. Die Verbeugung taucht ein in\ndie unbegrenzte Offenheit und erkennt den anderen darin. Erst dann wenden sie\nsich einander zu in der Begr\u00fc\u00dfung und er\u00f6ffnen den Dialog mit zun\u00e4chst\nunverf\u00e4nglichen Mitteln.<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-629'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-629-1'> Der Begriff der Natur in der japanischen Kultur ist\nnicht nur der Wald oder die Landschaft. Shi-zen (Shi: von sich selbst her; zen:\nso sein) besagt so viel wie \u201eso sein, wie es von sich selbst her ist\u201c. Natur\nist also kein Gegenstand, sondern mehr die Summe allen Seienden oder anders\nbeschrieben als die Wahrheit des Seins. Damit ist Natur gleichbedeutend mit dem\nbuddhistischen Begriff der Wahrheit: Tathata. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-629-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F629&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F629&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D629&text=Buchbesprechung%3A%20Shitzuteru%20Ueda%2C%20Wer%20und%20was%20bin%20ich%3F\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D629\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Uedas Buch ist keine einfache Lekt\u00fcre. 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