{"id":654,"date":"2019-11-11T14:01:40","date_gmt":"2019-11-11T14:01:40","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.com\/?p=654"},"modified":"2019-11-11T14:01:41","modified_gmt":"2019-11-11T14:01:41","slug":"die-lebenswerte-angst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=654","title":{"rendered":"Die lebenswerte Angst\u2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit immer wieder neue Begriffe auftauchen, die unser Leben und die Art und Weise unserer Zivilisation zu beschreiben suchen kommt mir mehr und mehr die Frage in den Sinn, ob ich \u00fcberhaupt noch wei\u00df, nach welchen Kriterien wir eigentlich unsere Welt gestalten und was noch von Belang daf\u00fcr sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Unser Wirtschaftssystem hei\u00dft heute Neo-Liberalismus, junge Leute leben einen Neo-Eskapismus, unser industrieller Materialismus kommt wegen strukturellen Krisen mehr und mehr ins Wanken und mehr und mehr Leute entschwinden in Scheinrealit\u00e4ten, die vor einer Maschinerie aus Konzerninteressen und Werbema\u00dfnahmen zunehmend ihr Gesicht verlieren und zu konsumierenden Zombies degenerieren. So etwa lauten verschiedenste Beschreibungen der Realit\u00e4t heute, also des Lebens in unseren westlichen Gesellschaften. Diese Form, die uns alternativlos erscheint, tragen wir missionierend in die Welt hinaus und zerst\u00f6ren so aus den Interessen einiger weniger Nimmersattlinge unseren Planeten. Das ist die kritische Beschreibung der linken Intellektuellen f\u00fcr unser System. Sie versuchen damit, in ihrem Sinne die Allgemeinheit aufzuwecken und argumentieren, es g\u00e4be doch so viel Besseres, Sinnvolleres und Nachhaltigeres zu tun, statt den Blick auf Handy gerichtet nach neuen Schn\u00e4ppchen, weiteren Ablenkungen und neuen Selbstoptimierungen zu schauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man dann allerdings die Phantasie mal laufen l\u00e4sst und schaut, wohin diese Sichtweise hinf\u00fchrt, wird dem neutralen Beobachter schnell die Frage in den Sinn kommen, ob diese neue Welt eigentlich besser und lebenswerter sein kann als die, die wir verteufelnd verlassen m\u00fcssten. Es gibt dann ja immer noch sehr viel zu tun, nur sind die Aufgaben dann andere. Die neue Welt wird weiterhin auf den digitalen Medien aufgebaut sein, was dann immer noch den Blick aufs Handy gerichtet lie\u00dfe, nur sind dort nicht \u00fcberwiegend Selfies und Konsum zu sehen, sondern andere Form der Optimierungssucht, die sich halt nur mehr an \u201efair trade\u201c, gesund und \u201ebio\u201c orientieren. Zeit haben, in Ruhe seine Arbeit tun und ein ausgewogenes lebendiges Leben f\u00fchren w\u00fcrde dann wohl ebenfalls nicht m\u00f6glich sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Varianten, die billige neoliberale Welt des Massenkonsums sowie die teure Welt der Nachhaltigkeit verschlingen ungeheuer gro\u00dfe Teile der planetarischen Ressourcen und sind damit f\u00fcr eine Welt der Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit f\u00fcr 8 Mrd. Menschen nicht wirklich machbar. Vielmehr werden wir in den wohlhabenden Regionen der Erde irgendwann begreifen m\u00fcssen, dass wir zur\u00fcckstecken m\u00fcssen, dass wir unsere Komfortzone verlassen m\u00fcssen, um allen Menschen und vielleicht auch noch den gro\u00dfen wilden Tieren ein mensch- und artgerechtes Leben zu erm\u00f6glichen. Die Berechnungen dazu liegen doch bereits auf dem Tisch, was noch fehlt ist die Institution, die eine Umsetzung herbeif\u00fchrt oder sogar erzwingt. Mir pers\u00f6nlich w\u00e4re es am liebsten, wenn wir diese Institution selbst w\u00e4ren und durch Einsicht und Vernunft zu einer f\u00fcr alles Leben sinnvollen L\u00f6sung kommen w\u00fcrden. Die Frage, die sich darauf aber stellt, hei\u00dft doch, wie ein sinnvolles, lebenswertes Leben aussehen k\u00f6nne, wie wir dann unser Leben \u00e4ndern m\u00fcssen, und welche Werte dazu zu vermitteln sind. Kurz formuliert: Was ist eigentlich Leben? Und was ist meine Aufgabe darin? Und wozu \u00fcberhaupt das Ganze? Sollten wir diese Fragen nicht erst einmal ansatzweise beantworten, bevor wir uns auf einen wie immer gearteten Weg machen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Der Sinn des Lebens erschlie\u00dft sich uns nicht. Wir leben. Wir leben sogar \u00fcberwiegend gerne. Anders ist nicht zu erkl\u00e4ren, warum nahezu alle Menschen sehr an ihrem Leben h\u00e4ngen und gro\u00dfe Anstrengungen unternehmen, es m\u00f6glichst lange fortzusetzen. W\u00e4hrend viele Menschen ihren Tag damit verbringen, heute etwas zu essen zur Verf\u00fcgung zu haben, verbringen andere ihre Zeit damit, Reicht\u00fcmer anzuh\u00e4ufen in einer Menge, die sie selbst gar nicht aufbrauchen k\u00f6nnen, selbst wenn sie sich sehr viel M\u00fche geben w\u00fcrden. Und zwischen diesen Extremen (schwarz \u2013 wei\u00df) gibt es jede m\u00f6gliche Stufe in grau. Aber der Reiche hortet ja nicht nur aus Angst ums t\u00e4gliche Essen, das w\u00fcrde wohl jeder verstehen, sondern um sich aus der Menge der Lebewesen herauszuheben, um\u2026 ja, warum eigentlich? Warum ist das Rampenlicht eigentlich attraktiver als die heimeliche K\u00fcche, warum schmeckt Kaviar eigentlich besser als Kartoffelsuppe, warum wird schlank und jung mit h\u00fcbsch und gesund und dick und alt als h\u00e4sslich und\/oder krank angesehen? Ist das glatte unverbrauchte Gesicht wirklich sch\u00f6ner als das vom Leben gezeichnete Faltige. Und warum ist gro\u00dfer Erfolg, also der scheinbar bet\u00f6rende Beifall anderer, besser als das Leben in bescheidenem und wenig beachteten Rahmen?<\/p>\n\n\n\n<p><a name=\"_GoBack\"><\/a>Soweit mir bekannt ist der Mensch das einzige Lebewesen auf dieser Erde, das im \u00dcberma\u00df hortet. Au\u00dfer dem Anlegen von Vorr\u00e4ten f\u00fcr den Winter und wenige als Werkzeug taugliche St\u00fccke sammelt kein mir bekanntes Tier irgendetwas. Sie alle kommen in der Regel mit dem aus, was das nat\u00fcrliche Umfeld ihnen bietet, mehr noch, sie bringen mit Lebewesen anderer Art eine Art Gleichgewichtszustand hervor, die alle Arten beg\u00fcnstigt und f\u00f6rdert. Nat\u00fcrlich gibt es das Revier, dass manches Tier gegen\u00fcber Artgenossen verteidigt, es gibt Rudel- und Gruppenverhalten, was nicht immer einfach zu verstehen und noch weniger einfach zu leben sein w\u00fcrde, aber das h\u00e4lt sich doch noch in \u00fcberschaubaren Grenzen auf. Also w\u00e4re schon mal doch die Frage zu kl\u00e4ren, was die Menschen veranlasst, sich derart \u00e4ngstlich und \u00fcberbordend mit Unmengen Lebensraum und anderen Ressourcen zu versorgen und dabei auf die bekannte r\u00fccksichtslose Art vorzugehen, die, seien wir ehrlich, irgendwann auch der eigenen Art zum Verh\u00e4ngnis zu werden droht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nehmen wir einmal an, dass die Angst davor, das Leben in der gew\u00fcnschten Form nicht meistern zu k\u00f6nnen, die treibende Kraft ist f\u00fcr das Horten, f\u00fcr viele Verhaltensformen innerhalb der eigenen Art als auch der Lebenswelt als Ganzes gegen\u00fcber, und das diese Angst eine einzigartige Erscheinung ist, die nur dem Menschen eigen ist. Wodurch also wird diese Angst hervorgerufen? Worauf gr\u00fcndet sich diese Angst? Und nat\u00fcrlich: Wie k\u00f6nnen wir diese Angst ausr\u00e4umen, beseitigen und Frieden finden? Nehmen wir als Beispiel den Hunger. Ein L\u00f6we jagt, wenn er Hunger versp\u00fcrt, frisst und geht friedlich seiner Wege, solange die S\u00e4ttigung anh\u00e4lt. Selbst ein Zebra hat vor einem satten L\u00f6wen keine Angst. Wir kennen das Bild: Schlafende L\u00f6wen in der N\u00e4he einer Zebraherde, das Raubtier sozusagen von Futter umgeben. K\u00f6nnte ein Mensch ebenso handeln? Was den Menschen von den L\u00f6wen unterscheidet ist die F\u00e4higkeit, aus der Erinnerung heraus Strategien abzuleiten, die den Hunger von morgen schon heute zu vermeiden sucht. Es ist die Angst, erneut Hunger erleben zu m\u00fcssen, die Menschen schon heute handeln l\u00e4sst f\u00fcr morgen, und \u00fcbermorgen und sogar f\u00fcr schlechte Zeiten in weiter Ferne, die vielleicht nie erscheinen werden oder sich sogar ganz anders ausdr\u00fccken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Der moderne Mensch entwirft daher Systeme ungeheuren Ausma\u00dfes, die sch\u00fctzen sollen vor allerlei Gefahren, Sorgen, Mangel und anderen St\u00f6rungen, die als unangenehm und belastend empfunden werden. Das geht soweit, das Angst heute als ur-menschliches Gef\u00fchl beschrieben und angesehen (Apotheken Rundschau), und dass das Fehlen von Angst sogar schon als pathologisch, also krank angesehen wird. Wir Menschen haben somit diese Angst als Grundform unseres Seins akzeptiert und leben darin gezwungenerma\u00dfen wie ein Fisch im Wasser? Ist in Angst zu Leben aber empfehlenswert? K\u00f6nnen Menschen \u00fcberhaupt ohne Angst leben? Ist Angst wichtig, notwendig, unumg\u00e4nglich? Das sind unangenehme Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Buddhismus zum Beispiel, f\u00fcr mich eine weitgehend friedvolle Religion mit friedvollen Anh\u00e4ngern, werden \u201eGier, Hass und Verblendung\u201c als die drei geistigen Gifte bezeichnet, auf denen unsere Leiden sich letztlich aufbauen. Wenn wir uns in den n\u00e4chsten Zeilen die Erl\u00e4uterungen <sup class='footnote'><a href='#fn-654-1' id='fnref-654-1' onclick='return fdfootnote_show(654)'>1<\/a><\/sup> zu diesen Giften ansehen, werden wir erkennen k\u00f6nnen, das alle drei, jedes auf eine ganz bestimmten Art und Weise auch\/und\/oder auf Angst aufbauen:<\/p>\n\n\n\n<p><b>Gier:<\/b> Mit Hilfe der Gier versuchen wir einen inneren Mangel an Sicherheit durch das Greifen nach Objekten im Au\u00dfen zu kompensieren \u2013 wir halten uns an ihnen fest, sie geben uns Halt und f\u00fcllen die innere Leere. Der Schwerpunkt der Kompensation liegt h\u00e4ufig auf der materiellen Ebene in Form der Anh\u00e4ufung von Besitz oder \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Gebrauch von Genuss- und Suchtmitteln. Er kann sich aber auch auf der geistigen Ebene, beispielsweise als Gier nach Anerkennung oder Wissen, manifestieren.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Hass:<\/b> Destruktive Emotionen wie Unzufriedenheit, Hass und Wut entstehen, weil man etwas, was man sich gew\u00fcnscht hat, nicht bekommen hat. In den meisten F\u00e4llen ist die Ursache fehlende Liebe. Wenn wir in unserer Kindheit keine Liebe erfahren konnten, wachsen in uns Hass und andere negative Emotionen, wie Neid auf diejenigen, die bekommen, was uns vorenthalten wurde. Wir entwickeln eine andauernde Unzufriedenheit und k\u00f6nnen unser Leben nicht mehr unvoreingenommen genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><b>Verblendung:<\/b> Die Unwissenheit wird als Grundlage f\u00fcr die Entstehung aller anderen \u201e\u00dcbel\u201d gesehen. Nur im \u201everblendeten Geisteszustand\u201d verbinden wir uns mit Gier und Hass und n\u00e4hren sie. Ein klarer Geist erkennt die destruktiven geistigen Faktoren, nimmt sie wahr, aber \u201el\u00e4sst sie dann sitzen\u201d, d.h. man identifiziert sich nicht mit ihnen und springt nicht hinein.<\/p>\n\n\n\n<p>Gier und Hass haben ganz sicher etwas mit <b>Angst<\/b> zu tun. Sei es die Angst, morgen nicht genug zum Leben zu haben, sei es, weil man anderen Dinge und Wissen nicht g\u00f6nnt aus der Angst heraus, den Anschluss verlieren zu k\u00f6nnen, sei es, weil man an der Vergangenheit haftet und erlittenes Leid auch Generationen \u00fcbergreifend nicht vergeben kann. Anders sieht es mit der Verblendung aus. Hier wird Unwissenheit als Ursache genannt. Wissen aber muss immer erst erworben oder vermittelt werden. Erst wenn Wissen vorhanden ist, kann es \u201esitzen gelassen\u201c werden. Erst wenn die geistigen Faktoren erkannt wurden, k\u00f6nnen sie beachtet werden. Erst wenn die Gefahr erkannt wurde, springt man nicht mehr in sie hinein. Mit seinen geistigen Faktoren identifiziert zu sein, ist heute aber der Normalzustand. Das zu hinterfragen oder sogar schon verlieren zu k\u00f6nnen bedeutet fast automatisch in Angst zu geraten. Diese dann noch wie von au\u00dfen betrachten zu k\u00f6nnen, was wie oft beschrieben mit Arbeit und Hin- bzw. Aufgeben verbunden ist, wird ebenfalls meist von Angst begleitet, sei es die Angst, zu viel aufgeben zu m\u00fcssen, sei es, an der erforderlichen Hingabe zu scheitern. Hin- und Aufgabe sind allerdings bereits die Mittel zur \u00dcberwindung der Angst. Sie richtig einzusetzen, muss gelernt werden. Das wird heute nicht (mehr) automatisch mit in die Wiege gelegt.<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Frage erlaubt, ob ein Buddhismus von vor 2500 Jahren \u00fcberhaupt noch mit unseren Gesellschaftssystemen ist Beziehung stehen kann, da ja zu seiner Zeit sowohl eine andere Bewusstseinsstufe als auch andere materielle Voraussetzungen die vorherrschenden Strukturen bildeten. Industrie- sind mit Agrargesellschaften nicht gut vergleichbar. Die begrenzten Weltsichten fr\u00fcher lebenden Menschengruppen k\u00f6nnen auch nicht mit der heutigen Zeit verglichen werden, wenn wir die jeweiligen Radien des m\u00f6glichen Daten- und Wissensaustauschs der Zeiten zugrundelegen. Ich zum Beispiel wei\u00df von Buddhismus und Hinduismus deutlich mehr als von meiner Kulturreligion des Christentums. Und ich habe mich diesen Religionsformen zugewandt, weil ich Angst habe vor dem Christentum aufgrund seiner blutigen Historie. Das hat auch etwas mit Interessen und Gewohnheiten zu tun. Beide sind geistige Faktoren, die wie oben ja schon zu lesen ein Leben bestimmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Angst ist f\u00fcr mich heute der alles entscheidende Faktor, den es zu betrachten gilt, wenn wir spirituelle Fragen besprechen. Wir haben gesehen, das die vom Buddhismus erkannte Gifte alle etwas mit Angst zu tun haben. Auch anderen Religionen benennen Gifte, beschreiben sie und legen sie in Schriften als Ursachen aus, die dann zu vermeiden oder sogar verboten sind. Wie auch immer. Aber bei allen ist Angst ein Element f\u00fcr deren unbehindertes Fortbestehen. Angst ist daher f\u00fcr mich das grundlegende Gift der heutigen Zeit. Keine Angst mehr zu haben ist aber nicht zu verwechseln mit Wagemut oder Tollk\u00fchnheit. Wer zu viel wagt, verliert auch gerne mal alles bis zum Leben hinauf und das Wort \u201etollk\u00fchn\u201c spricht wohl f\u00fcr sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Was aber k\u00f6nnen wir gegen Angst, unsere ganz pers\u00f6nliche Angst eigentlich tun? Vor was habe ich Angst? Das ist eine der schwersten Fragen \u00fcberhaupt, auch, weil sie so einfach zu beantworten ist. Denn, wenn du dir diese Frage stellst, sie ganz ehrlich und unbedarft in den Raum stellst, ist die Antwort schon unterwegs zu dir. Denn das Erkennen der Angst ist bereits der erste Schritt zu deren L\u00f6sung. Erkenne dich selbst. So w\u00fcrde ich den n\u00e4chsten Schritt beschreiben. \u201eWer bin ich?\u201c ist die Frage dazu. Bei weiteren Schritten und deren Benennung muss ich aber schon zur Spekulation greifen. Aber ich denke mal, irgendwann wird es keine Hindernisse aus Angst gebaut mehr geben und ich werde mich wohl dann an einem Abgrund stehen sehen. Dann verbleibt wohl nur noch zu springen. Aber, wie gesagt, das ist Spekulation.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Mantra hei\u00dft \u201eweiter\u201c! Und das gen\u00fcgt mir f\u00fcrs Erste. Mit dem Springen-M\u00fcssen besch\u00e4ftige ich mich dann, wenn ich am Abgrund stehe. Alles andere w\u00e4re tollk\u00fchn und wagemutig.<\/p>\n\n\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-654'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-654-1'> Texte der Pagode Path Hue, Frankfurt; http:\/\/www.phathue.de\/allgemeines\/drei_gifte_tts\/ <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-654-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F654&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F654&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D654&text=Die%20lebenswerte%20Angst%E2%80%A6\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D654\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit immer wieder neue Begriffe auftauchen, die unser Leben und die Art und Weise unserer Zivilisation zu beschreiben suchen kommt mir mehr und mehr die Frage in den Sinn, ob ich \u00fcberhaupt noch wei\u00df, nach welchen Kriterien wir eigentlich unsere Welt gestalten und was noch von Belang daf\u00fcr sein k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":655,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[26,22],"tags":[59,58,61,60,62],"class_list":["post-654","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philosophie-und-spiritualitat","category-zen","tag-angst","tag-gier","tag-hass","tag-leid","tag-verblendung"],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=654"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/654\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":656,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/654\/revisions\/656"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/655"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}