{"id":658,"date":"2020-01-22T15:21:29","date_gmt":"2020-01-22T15:21:29","guid":{"rendered":"http:\/\/sperzelhp.com\/?p=658"},"modified":"2020-01-22T15:21:31","modified_gmt":"2020-01-22T15:21:31","slug":"wenn-das-leben-seinen-geregelten-gang-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperzelhp.com\/?p=658","title":{"rendered":"Wenn das Leben seinen geregelten Gang geht\u2026"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn alle Stricke rei\u00dfen, wenn alle Lehrb\u00fccher keinen Rat mehr geben k\u00f6nnen gibt es doch immer noch eine Institution, die uns Lebenshilfe und Orientierung geben kann: Die Sprichw\u00f6rter der eigenen Muttersprache.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wenn das Leben seinen Gang geht, dann hei\u00dft das doch so in etwa folgendes: Das Leben findet in einem Geb\u00e4ude statt, wo viele Parzellen nebeneinandergestellt und durch einen Gang verbunden sind. Das wandert das Leben durch diesen Gang, besucht mal die eine Zelle, dann eine andere und so geht es hin und her und folgt immerzu den Weg, die das Geb\u00e4ude und sein Aufbau vorgeben. Solche Geb\u00e4ude kennen wir. Krankenh\u00e4user sind daf\u00fcr ein gutes Beispiel, Beh\u00f6rdengeb\u00e4ude ebenfalls und auch das eigene Lebensgef\u00fcge scheint in immerzu geregelten Bahnen, G\u00e4ngen zu verlaufen, nur sind diese nicht in einem Geb\u00e4ude, sondern in parzellierte Lebensbereiche unterteilt. Wir bewegen uns in abgezirkelten kleinen Arbeits-, Familien- und Freizeitwelten ohne Bezug zum Gro\u00dfen und Ganzen. Der j\u00e4hrliche Urlaub vielleicht, eine Reise in fremden Regionen oder andere, nicht allt\u00e4gliche Besch\u00e4ftigungen bietet zwar einen kleinen Ausblick auf das vorhandene Mehr, der aber schon nach wenigen Tagen in die Routine des geregelten Alltags zur\u00fcckf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ein Leben so gestaltet sein kann und wahrscheinlich auch muss wussten schon die alten Griechen. Platon zum Beispiel erz\u00e4hlt ein solches in seinem H\u00f6hlengleichnis, nur sah er das Eingespielte nicht als unver\u00e4nderlich an, sondern wies als weiser Lehrer auf das Vorhandenseins eines Auswegs hin. Auch verga\u00df er nicht zu erw\u00e4hnen, wie schwer dieser Ausgang zu beschreiten ist und zeigte deutlich und klar, das ein Zur\u00fcck-Wollen einerseits zwar m\u00f6glich erscheint, das jedoch die Weitergabe des ermittelten Weges bei zur\u00fcckgebliebenen Mitbewohnern des Geb\u00e4udes meist auf gro\u00dfen Unwillen st\u00f6\u00dft. Der so Befreite hat jetzt nach Platon ein Problem mehr: Einerseits muss er zur\u00fcckkehren, um sein Lebensgef\u00fcge als soziales Wesen zu erhalten, andererseits wird sein Zur\u00fcckkehren von gro\u00dfer Unzufriedenheit begleitet sein, weil seine Umwelt nicht mitzieht. Die Alternativen sind dann ein Leben der Gefangenschaft des Alltags oder ein Leben in Freiheit, aber einsam und allein.<\/p>\n\n\n\n<p>In den Zeiten eines Platon und weiter bis ins 20. JH waren die M\u00f6glichkeiten, Gleichgesinnte zu finden, mit ihnen Zeit zu verbringen und Austausch zu pflegen, sehr begrenzt. Briefe brauchten mehrere Tage, oftmals sogar Wochen, bis sie zugestellt werden konnten. Daher versammelten sich Gleichgesinnte oftmals in Gemeinschaften, Kl\u00f6stern oder Schulen, um gemeinsam auf Zeit oder oftmals auch auf Dauer ein anderes, freieres Leben zu f\u00fchren. Heute aber, seit den Errungenschaften des digitalen Netzes, ist Austausch und gemeinsames Leben und Wirken vielseitiger geworden. Man muss heute nicht mehr nur zusammen kommen, um Gemeinsamkeiten zu pflegen, sondern ist, wenn gew\u00fcnscht, ortsungebunden dauerhaft vernetzt und somit nie allein. Allerdings gilt das nicht nur f\u00fcr die kleine Gruppe der Gleichgesinnten, sondern f\u00fcr alle Menschen weltweit. Das erm\u00f6glicht einerseits ein weiteres Spektrum, tr\u00e4gt andererseits aber auch, wie \u00fcberall zu beobachten, ein riesiges Gefahrenpotential im Gep\u00e4ck. Denn der Mensch in seiner kultivierten Form braucht Orientierung, braucht mit anderen Worten seine G\u00e4nge, in die er kommen muss, um sein Leben zu f\u00fchren, sieht aber auch tagein tagaus die anderen, vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten direkt vor seinen Augen, die ein Ausbrechen, Aussteigen in ein anderes Gef\u00fcge erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zeigt die Erfahrung, das jedes Neue, Interessante und Herbeigesehnte nur eine kurze Zeitspanne lang die gro\u00dfe Freiheit darstellt. Man stelle sich vor, wochen-, ja monatelang nur Leibgerichte in traumhafter Kulisse zusammen mit Gleichgesinnten, viel Zeit f\u00fcr seine favorisierte Freizeitgestaltung unter optimalen Bedingungen, nur freudvolle und liebenswerte Menschen um sich herum, die keinerlei Probleme haben und sich super wohl f\u00fchlen. Jeder Wunsch wird erf\u00fcllt. Wie lange wird das ein Mensch wohl aushalten? Ein Paradies auf Erden. Sind wir Menschen nicht schon einmal, zumindest im christlichen Kontext, aus einer solchen Welt geflohen? Hat uns weiterhin die Historie nicht gelehrt, das alle Paradiese irgendwann zerbrochen sind? Und warum, die Frage stellt sich jetzt, streben wir dann immer noch das Erreichen einer paradiesischen Welt an?<\/p>\n\n\n\n<p>Um diese Frage zu beantworten braucht es auf den ersten Blick eigentlich nicht viel. Auf einen zweiten Blick reagierend aber stellen sich hier immer neue Fragen. Nehmen wir ein Beispiel: Ich m\u00f6chte mit einer Frau, nennen wir sie M, immerzu zusammen sein. Das w\u00fcrde voraussetzen, das M das auch so sieht und immerzu mit mir zusammen sein will. Somit erf\u00fcllt sich der Wunsch nur, wenn zwei Voraussetzungen dauerhaft erf\u00fcllt sind. Da wir aber, und auch das besagt ein Sprichwort <sup class='footnote'><a href='#fn-658-1' id='fnref-658-1' onclick='return fdfootnote_show(658)'>1<\/a><\/sup>, nichts auf dieser Welt von Dauer sein kann, wird die Sache schon dann problematisch, wenn eine dieser zwei S\u00e4ulen sich ver\u00e4ndert, sich wandelt. So wie bei diesem Beispiel setzt auch jeder andere Wunsch zur Verwirklichung Setzungen voraus, die best\u00e4ndig sind. Best\u00e4ndigkeit aber gibt es nicht, oder?<\/p>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<p>Nun haben findige Menschen dieses Problem schon fr\u00fch erkannt und eine Best\u00e4ndigkeit, nein, nicht gefunden, sondern erschaffen. Wir nennen das gerne Seele, Atman oder Selbst. Best\u00e4ndige, oder ewige <sup class='footnote'><a href='#fn-658-2' id='fnref-658-2' onclick='return fdfootnote_show(658)'>2<\/a><\/sup> Anteile aber m\u00fcssen immer, um \u00fcberhaupt best\u00e4ndig sein zu k\u00f6nnen, auf Alles sich beziehen, auf die Summe aller Dinge <sup class='footnote'><a href='#fn-658-3' id='fnref-658-3' onclick='return fdfootnote_show(658)'>3<\/a><\/sup> oder aber, und das ist ein wunderbarer Griff, auf etwas, das jenseits von Allem steht. Wir nennen das dann gerne Gott, Himmel oder auch Paradies. Und der Weg dahin f\u00fcr alle, die eine Best\u00e4ndigkeit anstreben, hei\u00dft Aufbruch zur Transzendenz <sup class='footnote'><a href='#fn-658-4' id='fnref-658-4' onclick='return fdfootnote_show(658)'>4<\/a><\/sup>. Da so etwas wie definiert au\u00dferhalb der Erfahrung legt, also nicht betrachtet, begriffen oder erfahren werden kann, ist das wiederum als eine Setzung anzusehen. Also auf die Setzung eines ewigen Anteils meiner selbst erfolgt zwangsl\u00e4ufig noch eine zweite Setzung, die des Jenseitigen. Allerdings kann die Summe aller Dinge auch immanent gedacht werden, dann w\u00e4re als zweite Setzung die Welt als Ganzes und meine Seele hat einen Anteil oder ist ein Anteil an dieser.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit nahezu 2500 Jahren besch\u00e4ftigen wir uns nun mit dieser zweiten Setzung und seinen Feinheiten. Was allerdings w\u00e4re, wenn schon die erste Setzung, die einer am Ewigen Anteil- habenden Seele nicht zutr\u00e4fe? Alle Weltanschauungen und alle Religionen sehen diese erste Setzung als gegeben an. Sie ist die Bedingung f\u00fcr das, was wir Sein nennen. Alle Menschen wollen sein, wollen Anteil haben an der \u201emateria prima\u201c, dem auf ewig Best\u00e4ndigen. Wenn dem aber nicht so ist, was zu beweisen ebenso schwer w\u00e4re wie sein Gegenteil, verl\u00f6re jedes menschliche Leben seinen Sinn. Es w\u00e4re ohne Ziel, ohne Trost. Nun sind wir Menschen ja nicht allein auf der Welt, die wir bewohnen. Nahezu alle anderen Lebewesen, und deren Anzahl ist ein Vielfaches h\u00f6her als die der Menschheit, scheinen das Fehlen von Sinn und Trost eigentlich nicht gro\u00df zu st\u00f6ren. Sie leben ihr Leben, werden geboren und sterben, ohne je nach Sinn und Best\u00e4ndigkeit gefragt zu haben. Ist also die Frage nach dem Sinn schon falsch? Sind wir Menschen tats\u00e4chlich deshalb die Krone des Lebens, nur weil wir nach einem Sinn fragen k\u00f6nnen? Und sind die Antworten, die wir uns best\u00e4ndig neu geben, nicht auch die Basis der best\u00e4ndigen Angst, mit der wir leben? M\u00fcssen wir uns also als in Traumwelten gefangene Wesen betrachten, die ihre eigene Gefangenschaft sogar noch selbst organisieren? Leben wir so gesehen innerhalb von Zivilisationen fernab von jeglicher Realit\u00e4t. Wie m\u00fcsste dann ein anderes Denken aussehen, mit dem wir ohne diese Wendungen zurecht k\u00e4men? Und was w\u00e4re dann wohl Realit\u00e4t? Hmmm. Ich habe keine Antworten, aber sehr viele Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauen wir daher doch einmal auf das Thema aus einer anderen Perspektive. Was machen Menschen eigentlich, wenn sie all ihre Tr\u00e4ume und W\u00fcnsche erf\u00fcllt sehen. Sie besitzen ein wundervolles Haus auf einer Insel inmitten eines Sees oder Meeres, haben nur bestes Essen und Trinken und besitzen alle Mittel, um nahezu jede Idee einer Besch\u00e4ftigung umzusetzen. Sie m\u00fcssen weder einer T\u00e4tigkeit nachgehen noch sich um Dinge sorgen, sind von Ihresgleichen umgeben und leben so ungest\u00f6rt ihren Traum. Also was machen diese Menschen? Sie essen, trinken und vermehren sich, und sie gehen sinnfreien Besch\u00e4ftigungen und Ideen nach. \u201eNun&#8230;\u201c, w\u00fcrden dann die bereits erw\u00e4hnten nicht-menschlichen Bewohner dieser Welt zu uns sagen, \u201edas h\u00e4ttet ihr aber auch sehr viel einfacher haben k\u00f6nnen. Dazu h\u00e4tte man auf der Welt nicht zerst\u00f6ren, h\u00e4tte man weder ackern noch morden m\u00fcssen. Dazu h\u00e4tte man alles nur so lassen m\u00fcssen wie es urspr\u00fcnglich schon war.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn das Leben seinen Gang geht hei\u00dft das immer, das alles wohl schon geplant und vorgefertigt ist. Da gibt es keine \u00dcberraschungen mehr, keine unerwarteten Ereignisse, keine ungeplanten Begegnungen und keine Aufregungen mehr. Alles geht sicher und ohne Verz\u00f6gerungen seinen gewohnten Gang. Wie geplant eben. Es gibt keinen Anlass zu Vorsicht, keine Offenheit ist notwendig und auch keine Freiheit mehr. Denn Freiheit ist die M\u00f6glichkeit, sich heute so und morgen so, heute gar nicht und morgen ganz anders zu entscheiden zu k\u00f6nnen und spontan und der aktuellen Neigung nachgebend zu handeln. Wenn dazu Wandlung notwendig ist, dann wandeln wir, wenn nicht, nicht. Es ist ganz einfach. Dazu ist weder ein Sein notwendig noch ein Ziel, weder brauchen wir dazu gepr\u00fcfte Sicherheit noch Worte der Hoffnung. Es gen\u00fcgt, ein Leben zu leben, darin best\u00e4ndig zu lernen, zu agieren oder zu reagieren. Dazu geh\u00f6rt auch, best\u00e4ndig aufmerksam zu sein, sich der vielf\u00e4ltigen T\u00e4uschungen bewusst zu sein und auch Ent-T\u00e4uschungen zuzulassen. Diese sind, wie das Wort schon sagt, gar nicht schlecht. Sie befreien uns von T\u00e4uschungen. Wollen wir das nicht alle? Hmmm, ich bin skeptisch, ob die Antwort darauf wirklich so einfach ist.<\/p>\n\n\n<div class='footnotes' id='footnotes-658'><div class='footnotedivider'><\/div><ol><li id='fn-658-1'> Das Best\u00e4ndigste auf dieser Welt ist der Wandel; also die Erkenntnis, das nichts best\u00e4ndig ist. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-658-1'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-658-2'> Ein sch\u00f6neres Wort f\u00fcr best\u00e4ndig. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-658-2'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-658-3'> Immanenz <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-658-3'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><li id='fn-658-4'> Als <i>transzendent<\/i> gilt, was au\u00dferhalb oder jenseits eines Bereiches m\u00f6glicher Erfahrung, insbesondere des Bereiches der normalen Sinneswahrnehmung liegt und nicht von ihm abh\u00e4ngig ist. Wikipedia <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-658-4'>&#8617;<\/a><\/span><\/li><\/ol><\/div><div class=\"pdfprnt-buttons pdfprnt-buttons-post pdfprnt-bottom-right\"><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F658&print=pdf\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-pdf\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/pdf.png\" alt=\"image_pdf\" title=\"PDF anzeigen\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fposts%2F658&print=print\" class=\"pdfprnt-button pdfprnt-button-print\" target=\"_blank\" ><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/sperzelhp.com\/wp-content\/plugins\/pdf-print\/images\/print.png\" alt=\"image_print\" title=\"Inhalt drucken\" \/><\/a><\/div><div class=\"shariff shariff-align-left shariff-widget-align-left\"><ul class=\"shariff-buttons theme-round orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#595959\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D658&text=Wenn%20das%20Leben%20seinen%20geregelten%20Gang%20geht%E2%80%A6\" title=\"Bei X teilen\" aria-label=\"Bei X teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#000; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 24 24\"><path fill=\"#000\" d=\"M14.258 10.152L23.176 0h-2.113l-7.747 8.813L7.133 0H0l9.352 13.328L0 23.973h2.113l8.176-9.309 6.531 9.309h7.133zm-2.895 3.293l-.949-1.328L2.875 1.56h3.246l6.086 8.523.945 1.328 7.91 11.078h-3.246zm0 0\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#4273c8\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fsperzelhp.com%2F%3Fp%3D658\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#3b5998; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn alle Stricke rei\u00dfen, wenn alle Lehrb\u00fccher keinen Rat mehr geben k\u00f6nnen gibt es doch immer noch eine Institution, die uns Lebenshilfe und Orientierung geben kann: Die Sprichw\u00f6rter der eigenen Muttersprache.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":659,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[5],"tags":[65,63,66,64,67],"class_list":["post-658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lebensweisheiten","tag-gaenge","tag-gleichgesinnte","tag-parzellen","tag-sprichwoerter","tag-wandel"],"wps_subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=658"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":661,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/658\/revisions\/661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sperzelhp.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}