Shikantaza – Die Kunst des „Nur Sitzens“

Das japanische Wort Shikantaza, das soviel wie „Nur Sitzen“ bedeutet, ist seit meiner ersten Berührung mit Meditation und Zen ein Zauberwort, eine Schatztruhe, die verschlossen vor mir steht und ich verzweifelt versuchte, durch Fragenstellen und Recherchieren im Netz und in Büchern den Schlüssel zu finden, der diese Truhe für mich zu öffnen vermag. Dann kam 2004 das Buch „The Art of just sitting – Essential writings on the zen practice of shikantaza“ [1. ISBN 0-86171-394-X] heraus und ich versuchte lange, darin lesend eine Antwort auf meine Frage bzw. meine Zaubervorstellung zu finden. Doch das blieb ohne Erfolg, denn die englische Sprache, deren sich die Autoren bedienen, war eine zu große Herausforderung für mich. Jeder Satz musste gedanklich ins Deutsche übersetzt werden und so erlangten die Zeilen und Abschnitte und deren Inhalt für mein Denken und Verstehen keinen Sinn. Dann entdeckte ich das Übersetzungsprogramm „deepl“ und ich konnte hier und da einige Unklarheiten beseitigen, was der Google-Übersetzung, die ich vorher verwendete, nicht ausreichend gelang.

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Rohatsu

In jedem Jahr wird im Daishin-Zen-Kloster Buchenberg im Dezember und im Januar jeweils ein Rohatsu Sesshin durchgeführt. Dieser Brauch erinnert an die Legende, dass Buddha selbst in dieser Jahreszeit in einer Woche durchgängigen Sitzens unter einem Bodhi-Baum Erleuchtung erlangt habe.

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