Stille Gelassenheit im Nur Sitzen

Eine übungsfreie Meditationsform, Beschreibung, Audio und Audio-Download (Seite 3). Ich verwende dazu die Ausdrücke „Gelassenheit“ und „Gewahrsein“ je nach dem gerade gegebenen Zusammenhang als gleichwertig, wobei Gewahrsein mehr in theoretischen und Gelassenheit mehr praktischen Beschreibungen Verwendung findet.

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Si Tacuisses, Philosophus Mansisses (?)

Ich möchte folgenden Satz voraus stellen, der die Zielrichtung des Artikels erklären soll: Es ist in der aktuellen Lage der heutigen Zeit nicht weise, den Weisheitslehren der großen Lehrer bezüglich der öffentlichen Debatten in Form von Schweigen weiterhin zu folgen. Diese Lehren haben auch heute noch viel zu wenige Anhänger, um in der Gesellschaftsform Demokratie wirksam zu sein.
Es ist schwer und gelingt nur selten, etwas zu sagen, zu schreiben oder anzumerken, was mit den Befolgen von Weisheit in der heutigen Zeit zu tun hat. Im Gegensatz dazu ist Weisheit in eingegrenzten Motiven relativ oft anzutreffen. Das ist trotzdem kein Grund, sich auch und besonders über allgemein gültige Aussagen keine Gedanken machen zu können/sollen und diese eventuell sogar aufzuschreiben. Es geht ja im Schreiben nicht darum, Wahrheiten zu formulieren, sondern Möglichkeiten aufzuzeigen, die belegen, das es auch anders gedacht werden könnte und somit der Wahrheitsgehalt überwiegend im Unscharfen bleiben soll/muss. Wie in der Überschrift bereits angedeutet, ist die immerzu moderne Absicht, die in Medien, Wissenschaft und Politik gehäuft vorzufinden sind, Wahrheiten aussprechen und verbreiten zu wollen eine fragwürdige Handlung, gelingt sie doch selten und lässt in der Regel große Angriffsflächen zurück.

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Gedanken zur Meditation „Stille Gelassenheit“

Wir wollen uns jetzt einmal mit der Meditation in Stille beschäftigen, und dabei die Frage aufwerfen, was Meditation eigentlich ist. Ich nehme die zur Zeit für mich gültige Antwort schon einmal vorweg:

Ich weiß es nicht.

Was und wie ich meine Meditationen gestalte, ist schwer zu erklären, denn ich sitze einfach nur in einer entspannt und fest gestalteten Sitzhaltung und mache etwas, das ich nur als „Nichts“ beschreiben kann, denn der Inhalt ist nicht festgelegt, folgt nicht einer Struktur, folgt keinem Gedankenkonstrukt, keinem Rezept oder so etwas. Ich sitze da, der Körper ist still, der Atem ruhig und gleichmäßig (…das ist nicht immer so, bei Zorn zum Beispiel.), der Geist entspannt sich, ohne den Körper zu beeinflussen, und dann erfolgt irgend etwas, von dem ich bisher keine Ahnung hatte oder eben etwas, was mich sowieso die ganze Zeit schon beschäftigt hat. Wenn ich Texte schreibe wie diesen hier, wird mir das in meiner Meditation begegnen, ein paar Minuten vielleicht, löst sich dann irgendwann auf und verschwindet spurlos, um anderen Gedanken ihren Platz zu hinterlassen. Wie viele Gedanken meine Sitzung begleiten (werden), weiß ich weder vor noch nach meiner Sitzung, und ich denke auch nicht weiter darüber nach oder versuche, das in Form einer Qualitätsbeschreibung zu fixieren. Es ist für mich gleich-gültig.

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Shikantaza – Die Kunst des „Nur Sitzens“

Das japanische Wort Shikantaza, das soviel wie „Nur Sitzen“ bedeutet, ist seit meiner ersten Berührung mit Meditation und Zen ein Zauberwort, eine Schatztruhe, die verschlossen vor mir steht und ich verzweifelt versuchte, durch Fragenstellen und Recherchieren im Netz und in Büchern den Schlüssel zu finden, der diese Truhe für mich zu öffnen vermag. Dann kam 2004 das Buch „The Art of just sitting – Essential writings on the zen practice of shikantaza“ 1 heraus und ich versuchte lange, darin lesend eine Antwort auf meine Frage bzw. meine Zaubervorstellung zu finden. Doch das blieb ohne Erfolg, denn die englische Sprache, deren sich die Autoren bedienen, war eine zu große Herausforderung für mich. Jeder Satz musste gedanklich ins Deutsche übersetzt werden und so erlangten die Zeilen und Abschnitte und deren Inhalt für mein Denken und Verstehen keinen Sinn. Dann entdeckte ich das Übersetzungsprogramm „deepl“ und ich konnte hier und da einige Unklarheiten beseitigen, was der Google-Übersetzung, die ich vorher verwendete, nicht ausreichend gelang. Dann, nach einer langer Pause, habe ich beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen, und ich habe das ganze Buch mit Ausnahme des Stichwortverzeichnisses mit Hilfe von deepl übersetzt. Jetzt, an diesem Tag meines Schreibens, stehe ich nach zweimaliger Überarbeitung an dem Punkt, wo die Frage auftaucht, ob ich diese für mich abgeschlossene Übersetzung nicht allgemein zugänglich machen sollte. Es gibt bis heute (2023) keine deutsche Übersetzung, zumindest soweit mir das bekannt ist. Das ist schade, denn die Texte sind wirklich geeignet, das Verstehen der sogenannten Technik, Methode, Tätigkeit, Meditations- und Seins-Weise von Shikantaza zu erweitern, wenn nicht sogar erst zu ermöglichen. Daher stelle ich meine Arbeit allen Suchenden als Download zur Verfügung.

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  1. ISBN 0-86171-394-X ↩
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Die Objektlose Meditation der Stille

Wenn wir uns über Meditation unterhalten wollen, müssen wir zunächst einmal verstehen und hinterfragen, was wir aktuell unter Meditation verstehen. Das Verständnis, die Informationen und unsere Vorstellungen darüber können ja nicht so einfach ausgeblendet werden, wenn Meditation stattfinden soll. Die Richtigkeit dieser Aussage erkennen wir darin, das jeder Übende, der Erfahrungen macht, diese in der Regel mit den kulturellen Errungenschaften seiner Zivilisation beschreibt.

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Glauben vs. Freiheit …gerinnt zu Leben


Über den Glauben und FREIHEIT zu schreiben und dabei im Allgemein-Gültigen zu bleiben, also so zu schreiben, das die Information gültig ist für alle Menschen, bleibt wahrscheinlich eine unlösbare Aufgabe. Daher sind die Gedanken und Überlegungen, die dieser Einleitung folgen, nicht so auszulegen, das sie ein vollständiges Bild zeichnen wollen.
Was mir am Herzen liegt und was ich erreichen möchte ist mehr einer groben Skizze vergleichbar, die einem Fragenden einen groben Überblick über die Landschaften des Glaubens und der FREIHEIT geben kann, zumindest so weit, wie das mir durch mein Lesen bekanntgeworden ist. Die Arbeit versteht sich aus meiner Sicht und in ihrem Gehalt so, wie die alte Definition der Philosophie es besagt, sprich, die den Fokus auf das Fragestellen richtet und den Antworten, die möglich werden, nicht so viel Bedeutung beimisst.

Der Artikel wird als Download bereitgestellt, zum lesen oder auch zum herunter laden. Er ist 15 DIN A4 Seiten lang (nur Text).

Glaube vs. Freiheit …gerinnt zu Leben
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Die verwirrenden Geschichten des Zen

Wann immer der Zen-Freund zum Meistergespräch gebeten wird und er dort mit den Zen-Geschichten und Zen-Rätsel, die Koan genannt und in großen Sammlungen gesammelt werden, sich konfrontiert sieht, beginnt zunächst einmal das, was ich, um in gutem Zen-Sprachgebrauch zu bleiben, als Verwirrung bezeichnen möchte. Denn Zen-Geschichten, Gespräche und Lehrstücke sind sprachlich gesehen und für den nicht Eingeweihten mit Paradoxien belastet und können weder rational noch philosophisch verstanden werden. Ihnen liegt etwas Unwirkliches, Unergründliches und Unbehagliches zugrunde, das sich dem gewöhnlichen Verstehen entzieht.

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Meditation über „nichts“, eine Momentaufnahme

Wenn wir uns über etwas Spezifisches unterhalten und viel Zeit und Energie in etwas stecken sollen, müssten wir eigentlich schon vorab wissen wollen, um was es sich letztlich handelt, was es uns bringt und wie und mit welchem Aufwand wir damit beginnen können, dieses Ziel zu erreichen. Nun gibt es Felder, die sich diesen Anforderungen widersetzen und so einfach sich nicht darstellen lassen. Ein Feld sticht da ganz deutlich hervor: Die Meditation.

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Freiheit.01

Über Freiheit an sich

Über Freiheit und den Bezug zu Reformierung, Rebellion und Revolution

Wenn ich über Freiheit spreche und Wege und Möglichkeiten erörtere, diese gewünschte und (noch) nicht realisierte Eigenschaft zu erreichen, muss ich zunächst Begrifflichkeiten und Definitionen bemühen, damit ich im Gespräch mit anderen an der gleichen, allen gemeinsamen Startlinie ins Unbekannte aufbreche. Ich muss weiterhin unterscheiden zwischen Rebellion und Revolution, zwischen Selbst, Geist und Seele und vor allen Dingen zwischen der „Freiheit von…“, der „Freiheit zu…“ und Freiheit an sich. Ohne diese Begriffe definiert zu haben und ohne diese in gleicher Weise zu gebrauchen ist kein Gespräch über Freiheit möglich.

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Meditation in Yoga, Zen und Buddhismus