Ist Zen in philosophischer Weise beschreib- und betrachtbar?

Wenn wir einen vom Zen überzeugten Menschen fragen, ob Zen mit philosophischen Mitteln gesehen und beschrieben werden kann, wird er nurlachend den Kopf schütteln, und sollte er etwas dazu sagen wollen, wird „undenkbar, unmöglich, sinnlos, verkopft…“ im Text sicher eine Rolle spielen. Warum ist das so, und warum lehnt Zen als Lehre und seine Vertreter als Menschen eine philosophische Betrachtungsweise als Gerede vollkommen ab. Es scheint auf den ersten Blick so zu sein, Zen als Philosophie gesehen würde, wie im Titelbild auch schon mal frevelhaft versucht, den Geist des ICH in den Zen Kreis einfügen.

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Meditation und Allein-Sein-Können

Die Erfüllung eines lang geträumten Ideals, dem Ideal nämlich, frei zu sein von Fremdbestimmung und Hetze, frei von der Ausführungspflicht offensichtlich sinnloser Tätigkeiten, die Freiheit zu haben, Pausen zu machen, wenn es notwendig ist, etwas Essen zu können, wenn der Hunger sich meldet oder einfach schlafen zu können, wenn die Müdigkeit sich einstellt, diese Freiheit also ist tatsächlich für jeden erreichbar. Die Schwelle, die dazu überschritten werden muss, heißt: Renteneintritt. Es ist nicht wie befürchtet ein Weg auf ein Abstellgeleis, sondern tatsächlich der Beginn des wirklichen Lebens.

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Ursache-Wirkung-Prinzip in der Meditation

Das Prinzip von Ursache und Wirkung ist ein Grundprinzip der Wissenschaften westlicher Prägung. In allen Theorien und allen Arbeiten wird damit festgestellt, dass die Wirkung nicht vor ihrer Ursache, sondern nur und im Maximum zeitgleich auftreten kann. Dieses Prinzip bildet die Grundlage unseres Denkens, unserer Fähigkeiten zu Schlussfolgerungen zu gelangen, unserer Hoffnung, so die Zukunft schon jetzt sehen zu können und somit Unheil zu vermeiden.

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Rohatsu

In jedem Jahr wird im Daishin-Zen-Kloster Buchenberg im Dezember und im Januar jeweils ein Rohatsu Sesshin durchgeführt. Dieser Brauch erinnert an die Legende, dass Buddha selbst in dieser Jahreszeit in einer Woche durchgängigen Sitzens unter einem Bodhi-Baum Erleuchtung erlangt habe.

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Meditation – Dhyana und Zazen

Wenn wir heute in Wikipedia nachschlagen, um die Verwendung des Begriffes Meditation zu ergründen, werden wir erschreckt feststellen, das damit Alles und auch Nichts gemeint sein kann, das jede beliebige bewusstseinsbildende, esoterische und religiöse Richtung etwas anderes damit meint, alle meist nur ihre Dogmen und Glaubensinhalte vertreten und natürlich auch bestätigt sehen möchten und damit genau das tun, was man heute mit Themenbesetzung benennt und was zielgerichtet nur zu einer Meinungshoheit führen soll.

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