Schlagwortarchiv: Was bin ich?

Meditation geht nicht ohne Lehrer?

Wann und wo immer, wenn über Meditation und deren Praxis, Erfolg und Ziele geschrieben und geworben wird, erfolgt nach wenigen Zeilen, Seiten und Unterrichtsstunden die Aussage, das man ohne Lehrer keinen Erfolg haben kann. Und egal welchen Lehrer jemand haben mag, immerzu wird dieser von seinem/ihrer Lehrer’in erzählen und vielleicht sogar schwärmen. Nun gut, das sind subjektive Beobachtungen, die sicherlich nicht immer zu 100% gelten können und dürften.

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Stille Gelassenheit im Nur Sitzen

Eine übungsfreie Meditationsform, Beschreibung, Audio und Audio-Download (Seite 3). Ich verwende dazu die Ausdrücke „Gelassenheit“ und „Gewahrsein“ je nach dem gerade gegebenen Zusammenhang als gleichwertig, wobei Gewahrsein mehr in theoretischen und Gelassenheit mehr praktischen Beschreibungen Verwendung findet.

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Si Tacuisses, Philosophus Mansisses (?)

Ich möchte folgenden Satz voraus stellen, der die Zielrichtung des Artikels erklären soll: Es ist in der aktuellen Lage der heutigen Zeit nicht weise, den Weisheitslehren der großen Lehrer bezüglich der öffentlichen Debatten in Form von Schweigen weiterhin zu folgen. Diese Lehren haben auch heute noch viel zu wenige Anhänger, um in der Gesellschaftsform Demokratie wirksam zu sein.
Es ist schwer und gelingt nur selten, etwas zu sagen, zu schreiben oder anzumerken, was mit den Befolgen von Weisheit in der heutigen Zeit zu tun hat. Im Gegensatz dazu ist Weisheit in eingegrenzten Motiven relativ oft anzutreffen. Das ist trotzdem kein Grund, sich auch und besonders über allgemein gültige Aussagen keine Gedanken machen zu können/sollen und diese eventuell sogar aufzuschreiben. Es geht ja im Schreiben nicht darum, Wahrheiten zu formulieren, sondern Möglichkeiten aufzuzeigen, die belegen, das es auch anders gedacht werden könnte und somit der Wahrheitsgehalt überwiegend im Unscharfen bleiben soll/muss. Wie in der Überschrift bereits angedeutet, ist die immerzu moderne Absicht, die in Medien, Wissenschaft und Politik gehäuft vorzufinden sind, Wahrheiten aussprechen und verbreiten zu wollen eine fragwürdige Handlung, gelingt sie doch selten und lässt in der Regel große Angriffsflächen zurück.

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Shikantaza – Die Kunst des „Nur Sitzens“

Das japanische Wort Shikantaza, das soviel wie „Nur Sitzen“ bedeutet, ist seit meiner ersten Berührung mit Meditation und Zen ein Zauberwort, eine Schatztruhe, die verschlossen vor mir steht und ich verzweifelt versuchte, durch Fragenstellen und Recherchieren im Netz und in Büchern den Schlüssel zu finden, der diese Truhe für mich zu öffnen vermag. Dann kam 2004 das Buch „The Art of just sitting – Essential writings on the zen practice of shikantaza“ 1 heraus und ich versuchte lange, darin lesend eine Antwort auf meine Frage bzw. meine Zaubervorstellung zu finden. Doch das blieb ohne Erfolg, denn die englische Sprache, deren sich die Autoren bedienen, war eine zu große Herausforderung für mich. Jeder Satz musste gedanklich ins Deutsche übersetzt werden und so erlangten die Zeilen und Abschnitte und deren Inhalt für mein Denken und Verstehen keinen Sinn. Dann entdeckte ich das Übersetzungsprogramm „deepl“ und ich konnte hier und da einige Unklarheiten beseitigen, was der Google-Übersetzung, die ich vorher verwendete, nicht ausreichend gelang. Dann, nach einer langer Pause, habe ich beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen, und ich habe das ganze Buch mit Ausnahme des Stichwortverzeichnisses mit Hilfe von deepl übersetzt. Jetzt, an diesem Tag meines Schreibens, stehe ich nach zweimaliger Überarbeitung an dem Punkt, wo die Frage auftaucht, ob ich diese für mich abgeschlossene Übersetzung nicht allgemein zugänglich machen sollte. Es gibt bis heute (2023) keine deutsche Übersetzung, zumindest soweit mir das bekannt ist. Das ist schade, denn die Texte sind wirklich geeignet, das Verstehen der sogenannten Technik, Methode, Tätigkeit, Meditations- und Seins-Weise von Shikantaza zu erweitern, wenn nicht sogar erst zu ermöglichen. Daher stelle ich meine Arbeit allen Suchenden als Download zur Verfügung.

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  1. ISBN 0-86171-394-X ↩

Glauben vs. Freiheit …gerinnt zu Leben


Über den Glauben und FREIHEIT zu schreiben und dabei im Allgemein-Gültigen zu bleiben, also so zu schreiben, das die Information gültig ist für alle Menschen, bleibt wahrscheinlich eine unlösbare Aufgabe. Daher sind die Gedanken und Überlegungen, die dieser Einleitung folgen, nicht so auszulegen, das sie ein vollständiges Bild zeichnen wollen.
Was mir am Herzen liegt und was ich erreichen möchte ist mehr einer groben Skizze vergleichbar, die einem Fragenden einen groben Überblick über die Landschaften des Glaubens und der FREIHEIT geben kann, zumindest so weit, wie das mir durch mein Lesen bekanntgeworden ist. Die Arbeit versteht sich aus meiner Sicht und in ihrem Gehalt so, wie die alte Definition der Philosophie es besagt, sprich, die den Fokus auf das Fragestellen richtet und den Antworten, die möglich werden, nicht so viel Bedeutung beimisst.

Der Artikel wird als Download bereitgestellt, zum lesen oder auch zum herunter laden. Er ist 15 DIN A4 Seiten lang (nur Text).

Glaube vs. Freiheit …gerinnt zu Leben

Was ist der Mensch? Was bin ich?

Ich möchte angesichts der Überschrift einmal höchst pessimistisch beginnen und die Frage stellen, ob sich diese beiden Fragen, die aufeinander aufbauen, überhaupt wahr und „richtig“ beantworten lassen. Viele wissen aus ihrer Beschäftigung mit Meditationstraditionen wie Yoga und Zen, das die Frage „Wer bin ich?“ als einer der wirksamsten Schlüssel zur Bewusstseinsentwicklung gilt.

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