Wann und wo immer, wenn über Meditation und deren Praxis, Erfolg und Ziele geschrieben und geworben wird, erfolgt nach wenigen Zeilen, Seiten und Unterrichtsstunden die Aussage, das man ohne Lehrer keinen Erfolg haben kann. Und egal welchen Lehrer jemand haben mag, immerzu wird dieser von seinem/ihrer Lehrer’in erzählen und vielleicht sogar schwärmen. Nun gut, das sind subjektive Beobachtungen, die sicherlich nicht immer zu 100% gelten können und dürften.
Meditation geht nicht ohne Lehrer? weiterlesenSchlagwortarchiv: Leben
Si Tacuisses, Philosophus Mansisses (?)
Ich möchte folgenden Satz voraus stellen, der die Zielrichtung des Artikels erklären soll: Es ist in der aktuellen Lage der heutigen Zeit nicht weise, den Weisheitslehren der großen Lehrer bezüglich der öffentlichen Debatten in Form von Schweigen weiterhin zu folgen. Diese Lehren haben auch heute noch viel zu wenige Anhänger, um in der Gesellschaftsform Demokratie wirksam zu sein.
Es ist schwer und gelingt nur selten, etwas zu sagen, zu schreiben oder anzumerken, was mit den Befolgen von Weisheit in der heutigen Zeit zu tun hat. Im Gegensatz dazu ist Weisheit in eingegrenzten Motiven relativ oft anzutreffen. Das ist trotzdem kein Grund, sich auch und besonders über allgemein gültige Aussagen keine Gedanken machen zu können/sollen und diese eventuell sogar aufzuschreiben. Es geht ja im Schreiben nicht darum, Wahrheiten zu formulieren, sondern Möglichkeiten aufzuzeigen, die belegen, das es auch anders gedacht werden könnte und somit der Wahrheitsgehalt überwiegend im Unscharfen bleiben soll/muss. Wie in der Überschrift bereits angedeutet, ist die immerzu moderne Absicht, die in Medien, Wissenschaft und Politik gehäuft vorzufinden sind, Wahrheiten aussprechen und verbreiten zu wollen eine fragwürdige Handlung, gelingt sie doch selten und lässt in der Regel große Angriffsflächen zurück.
Gedanken zur Meditation „Stille Gelassenheit“
Wir wollen uns jetzt einmal mit der Meditation in Stille beschäftigen, und dabei die Frage aufwerfen, was Meditation eigentlich ist. Ich nehme die zur Zeit für mich gültige Antwort schon einmal vorweg:
Ich weiß es nicht.
Was und wie ich meine Meditationen gestalte, ist schwer zu erklären, denn ich sitze einfach nur in einer entspannt und fest gestalteten Sitzhaltung und mache etwas, das ich nur als „Nichts“ beschreiben kann, denn der Inhalt ist nicht festgelegt, folgt nicht einer Struktur, folgt keinem Gedankenkonstrukt, keinem Rezept oder so etwas. Ich sitze da, der Körper ist still, der Atem ruhig und gleichmäßig (…das ist nicht immer so, bei Zorn zum Beispiel.), der Geist entspannt sich, ohne den Körper zu beeinflussen, und dann erfolgt irgend etwas, von dem ich bisher keine Ahnung hatte oder eben etwas, was mich sowieso die ganze Zeit schon beschäftigt hat. Wenn ich Texte schreibe wie diesen hier, wird mir das in meiner Meditation begegnen, ein paar Minuten vielleicht, löst sich dann irgendwann auf und verschwindet spurlos, um anderen Gedanken ihren Platz zu hinterlassen. Wie viele Gedanken meine Sitzung begleiten (werden), weiß ich weder vor noch nach meiner Sitzung, und ich denke auch nicht weiter darüber nach oder versuche, das in Form einer Qualitätsbeschreibung zu fixieren. Es ist für mich gleich-gültig.
Gedanken zur Meditation „Stille Gelassenheit“ weiterlesenGlauben vs. Freiheit …gerinnt zu Leben
Über den Glauben und FREIHEIT zu schreiben und dabei im Allgemein-Gültigen zu bleiben, also so zu schreiben, das die Information gültig ist für alle Menschen, bleibt wahrscheinlich eine unlösbare Aufgabe. Daher sind die Gedanken und Überlegungen, die dieser Einleitung folgen, nicht so auszulegen, das sie ein vollständiges Bild zeichnen wollen.
Was mir am Herzen liegt und was ich erreichen möchte ist mehr einer groben Skizze vergleichbar, die einem Fragenden einen groben Überblick über die Landschaften des Glaubens und der FREIHEIT geben kann, zumindest so weit, wie das mir durch mein Lesen bekanntgeworden ist. Die Arbeit versteht sich aus meiner Sicht und in ihrem Gehalt so, wie die alte Definition der Philosophie es besagt, sprich, die den Fokus auf das Fragestellen richtet und den Antworten, die möglich werden, nicht so viel Bedeutung beimisst.
Der Artikel wird als Download bereitgestellt, zum lesen oder auch zum herunter laden. Er ist 15 DIN A4 Seiten lang (nur Text).
Was ist der Mensch? Was bin ich?
Ich möchte angesichts der Überschrift einmal höchst pessimistisch beginnen und die Frage stellen, ob sich diese beiden Fragen, die aufeinander aufbauen, überhaupt wahr und „richtig“ beantworten lassen. Viele wissen aus ihrer Beschäftigung mit Meditationstraditionen wie Yoga und Zen, das die Frage „Wer bin ich?“ als einer der wirksamsten Schlüssel zur Bewusstseinsentwicklung gilt.
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