Schlagwortarchiv: Bewusstsein

Stille Gelassenheit im Nur Sitzen

Eine übungsfreie Meditationsform, Beschreibung, Audio und Audio-Download (Seite 3). Ich verwende dazu die Ausdrücke „Gelassenheit“ und „Gewahrsein“ je nach dem gerade gegebenen Zusammenhang als gleichwertig, wobei Gewahrsein mehr in theoretischen und Gelassenheit mehr praktischen Beschreibungen Verwendung findet.

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Gedanken zur Meditation „Stille Gelassenheit“

Wir wollen uns jetzt einmal mit der Meditation in Stille beschäftigen, und dabei die Frage aufwerfen, was Meditation eigentlich ist. Ich nehme die zur Zeit für mich gültige Antwort schon einmal vorweg:

Ich weiß es nicht.

Was und wie ich meine Meditationen gestalte, ist schwer zu erklären, denn ich sitze einfach nur in einer entspannt und fest gestalteten Sitzhaltung und mache etwas, das ich nur als „Nichts“ beschreiben kann, denn der Inhalt ist nicht festgelegt, folgt nicht einer Struktur, folgt keinem Gedankenkonstrukt, keinem Rezept oder so etwas. Ich sitze da, der Körper ist still, der Atem ruhig und gleichmäßig (…das ist nicht immer so, bei Zorn zum Beispiel.), der Geist entspannt sich, ohne den Körper zu beeinflussen, und dann erfolgt irgend etwas, von dem ich bisher keine Ahnung hatte oder eben etwas, was mich sowieso die ganze Zeit schon beschäftigt hat. Wenn ich Texte schreibe wie diesen hier, wird mir das in meiner Meditation begegnen, ein paar Minuten vielleicht, löst sich dann irgendwann auf und verschwindet spurlos, um anderen Gedanken ihren Platz zu hinterlassen. Wie viele Gedanken meine Sitzung begleiten (werden), weiß ich weder vor noch nach meiner Sitzung, und ich denke auch nicht weiter darüber nach oder versuche, das in Form einer Qualitätsbeschreibung zu fixieren. Es ist für mich gleich-gültig.

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Glauben vs. Freiheit …gerinnt zu Leben


Über den Glauben und FREIHEIT zu schreiben und dabei im Allgemein-Gültigen zu bleiben, also so zu schreiben, das die Information gültig ist für alle Menschen, bleibt wahrscheinlich eine unlösbare Aufgabe. Daher sind die Gedanken und Überlegungen, die dieser Einleitung folgen, nicht so auszulegen, das sie ein vollständiges Bild zeichnen wollen.
Was mir am Herzen liegt und was ich erreichen möchte ist mehr einer groben Skizze vergleichbar, die einem Fragenden einen groben Überblick über die Landschaften des Glaubens und der FREIHEIT geben kann, zumindest so weit, wie das mir durch mein Lesen bekanntgeworden ist. Die Arbeit versteht sich aus meiner Sicht und in ihrem Gehalt so, wie die alte Definition der Philosophie es besagt, sprich, die den Fokus auf das Fragestellen richtet und den Antworten, die möglich werden, nicht so viel Bedeutung beimisst.

Der Artikel wird als Download bereitgestellt, zum lesen oder auch zum herunter laden. Er ist 15 DIN A4 Seiten lang (nur Text).

Glaube vs. Freiheit …gerinnt zu Leben

Meditation über „nichts“, eine Momentaufnahme

Wenn wir uns über etwas Spezifisches unterhalten und viel Zeit und Energie in etwas stecken sollen, müssten wir eigentlich schon vorab wissen wollen, um was es sich letztlich handelt, was es uns bringt und wie und mit welchem Aufwand wir damit beginnen können, dieses Ziel zu erreichen. Nun gibt es Felder, die sich diesen Anforderungen widersetzen und so einfach sich nicht darstellen lassen. Ein Feld sticht da ganz deutlich hervor: Die Meditation.

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Was ist der Mensch? Was bin ich?

Ich möchte angesichts der Überschrift einmal höchst pessimistisch beginnen und die Frage stellen, ob sich diese beiden Fragen, die aufeinander aufbauen, überhaupt wahr und „richtig“ beantworten lassen. Viele wissen aus ihrer Beschäftigung mit Meditationstraditionen wie Yoga und Zen, das die Frage „Wer bin ich?“ als einer der wirksamsten Schlüssel zur Bewusstseinsentwicklung gilt.

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Bewusstsein

(HS 151207) Bewusstsein ist der Raum, in dem Wahrnehmung, Fühlen, Denken, Erfahren, Wissen und Intuition eines lebenden Wesens stattfinden können. Dieser Raum ist definiert als die Summe aller Eindrücke, die vom bestehenden System zum Zeitpunkt jetzt verarbeitet und/oder überblickt werden können. Wird keine Bewertung der Inhalte vorgenommen, ergeben sich aus dieser Ansicht eine Vielzahl von Kategorien, aus deren Inhalten sich der mögliche Bewusstseinsraum zusammensetzt. So kann ein und dieselbe Erkenntnis aus einerseits überwiegender Wissensansammlung oder andererseits überwiegender Erfahrung erscheinen. So kann die Leseratte, die ihr Dorf niemals verlassen hat, genauso tiefe Einblicke in fremde Kulturen erlangen wie ein Vielreisender, der seine Erlebnisse in Buchform veröffentlicht, weil diese Bücher ja gerade der Leseratte als Studienmaterial dienen. Entscheidend für eine Bewertung sind die Qualitäten des Materials und dessen Verarbeitung.